An der D710

43737 Gratallops ( Priorat )

SPANIEN

Tel.: 0034 977 262 259

E-Mail: visita@masigneus.com

Internet: www.igneus.wine

 

Besitzer: Toni ALBET

Önologin: Yolanda Carazo

Gegründet: 1996

 

Rotweine

Renéixer Negre, Priorat DOQ

Rebensorten: Garnatxa Negra, Cabernet Sauvignon,

18% Carinyena und 3% Syrah

Gärung: im temperaturkontrollierten INOX Tank

Ausbau: 20% in französischen Barriques den Rest im Tank

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Igneus FA 206, Priorat DOQ

Traubensorten: Garnatxa Negra, Carinyena,

Cabernet Sauvignon und Merlot

Ernte: von Hand

Lagen: in den Gemeinden Gratalops, Poboleda und Scala

Ausbau: 6 Monate in französischen Barriques

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Igneus FA 112, Priorat DOQ

Traubensorten: Carinyena , Cabernet Sauvignon und Garantxa Negra

Ernte: von Hand

Lagen: in den Gemeinden Torroja und Popoleda

Ausbau: 12 Monate in französischen Barriques

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Coster de de L‘Ermita, Priorat DOQ

Traubensorte: 100% Carinyena

Ernte: von Hand

Ausbau: 12 Monate in neuen Barriques

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Weissweine

Renéixer Blanc, Priorat DOQ

Rebensorten: Merlot, Garnacha Blanca, Garnacha Negra

Gärung und Ausbau: im temperaturkontrollierten INOX Tank

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Igneus FA 104, Vinyes de Coster, Priorat DO

Traubensorte: 100% Garnatxa Blanca

Ausbau: 4 Monate in französischen Barriques aus Allier Eiche

 

Mas Igneus wurde 1996 gegründet, der neue Keller oberhalb von Gratalops 8 Jahre später im 2004. Die Strasse zum Weingut hinauf ist beeindruckend, die Reben noch mehr grüne Blätter, auf grau-schwarzem Hintergrund. Die Böden bestehen dort zum grössten Teil aus Schiefer, daher die grau schwarze Färbung. Die Rebenlagen die Mas Igneus besitz, sind auf vier Gemeinden verteilt. Am Standort der Bodega in Gratalops, bei den Mittelalterlichen Klosterruinen in Scala, bei Popoleda und um Torroja. Die Weine tragen alle schon lange das BIO-Siegel, was sich allerdings geändert hat, ist die Art und der Traubensatz der Weine. Seit Toni Albet das Weingut alleine führt, wird an der Machart herumgeschliffen, ein grosser Sprung nach vorne, hat dadurch der FA206 vom Jahrgang 2015 gemacht. Die Weine werden in der Schweiz auch noch unter einem anderem Label verkauft, das ganz einfach um keinem Preisvergleich gegenüber stehen zu müssen.

   
2016

Igneus Reneixer, Priorat. 15 Vol% Alc. Dunkles Kirschrot. Das Bouquet offen, mit einer dezenten Schwefel-Note. Im Gaumen mit viel Frucht, einer guten Süsse, gegen die aber eine dominante Säure auftritt. Der Wein für den Mittagstisch wenn es heiss ist und man lieber rot statt weiss trinkt.

   
2015

Igneus FA 206, Priorat. 16 Vol% Alc. 43% Garnataxa Negra, 40% Cabernet Sauvignon und 17% Merlot.
Dunkles Kirschrot. Das Bouquet mit viel Holz- und Schwarzschokoladen-Noten. Die reifen Schwarzbeeren-Aromen kommen nur im Hintergrund. Er zeigt Tiefe und wirkt fein. Im Gaumen dann vollmundig, durch den Barrique-Ausbau die Aromen da schon fast ins Karamell laufend. Die gute Säure die ihn begleitet, zeichnet etwas Frucht und bringt Frische. Seine Struktur ist butterweich und bleibt doch spannend. Ein ganz grosser Trinkspass, trotz viel Alkoholgehalt. Spannend auch, hat dieser nur vom Jahrgang profitiert oder sind da doch mehr die Umstellungen zum Tragen gekommen?
Am 16-05-2019 16,5/20 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas. Trinken jetzt bis 2025.

   
2015

Igneus FA 112, Priorat. 16 Vol% Alc. 58% Cariñena, 24% Cabernet Sauvignon und 18% Garantxa Negra. Ausbau 12 Monate in französischen Barriques.
Tief dunkles Kirschrot. Das Bouquet anfangs fast wie beim 2014er, mit einer oxidativen Note, die jedoch mit der Zeit und genügend Luft vergeht. Dann wenn er sich beginnt zu öffnen, zeigt er Tiefe, bringt Schwarzschokoladen und getrocknete Weinbeeren-Aromen hervor. Im Gaumen mit kräftig imposantem Auftritt, in dem Rotfruchtaromen und einiges an Finesse steckt. Der Nachhall ist lang, der Abgang kommt andeutungsweise. Für den Sommerabend am Grill und den Wein zuvor dekantiert, ist er jetzt schon ein spannender Begleiter. Beste Reife 2020 bis 2025.
Am 16-05-2019 16,5-17/20 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas. Trinken jetzt bis 2030.

   
2014

Igneus FA 112, Priorat. 15 Vol% Alc. Erste Abfüllung. Dunkles Rubinrot. Das Bouquet tief, frisch und verschlossen. Die Frucht kommt nur dezent blitzartig und erinnert etwas an Pflaumen aber auch an Johannisbeeren. Im Gaumen vollmundig, kommt er kompakt, zeigt sich als Kraftpacket, dass grosses Reifepotenzial hat. Er vereinigt nebst Kraft und Eleganz, auch eine fruchtige Note und wirkt dabei unaufdringlich und sehr süffig. Der ist jetzt zum Essen, wie auch einfach so, ein guter Begleiter durch den Abend. Die zweite Abfüllung ist kräftiger, braucht sicher aber eine ½ Stunde Luft in der Karaffe, bis dieser dann richtig gefällt.
Am 19-11-2018 16,5/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas.
Nochmals. Zweite Abfüllung. 15 Vol% Alc. Dunkles Bordeauxrot. Volles, alkoholisches, aber sehr feines Bouquet, das nach viel Luft verlangt. Nur bei nicht geschwenktem Glas, kommen Pflaumenkompott, später auch Cassis-Aromen auf. Barrique- und Hefe-Aromen kommen nur im Hintergrund. Im Gaumen kommt dieser fast wie eine handvoll Beeren, seine Struktur ist aalglatt, bringt gehörig Fruchtsüsse mit und endet trocken und sehr lang im Nachhall. Ein Priorat mit Eleganz, der einem aber auch die enorme Hitze, die auf diesen Trauben lastet spüren lässt. Ist er dann mal mindestens eine halbe Stunde offen, so tut sich auch kräftig etwas im Abgang. Also lassen Sie ihm Zeit, dann zieht dieser alle Register. Und nicht zu kalt trinken, 18° sollten es schon sein.
Am 19-11-2018 +17/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas.

   
2013

Coster de l’Ermita, Priorat. 100% Cariñena. Tief dunkles Kirschrot. Ein Bouquet zum Abheben, es ist tief, schwer, kompakt und bringt konzentrierte Frucht-Aromen hervor. Im Gaumen vollmundig, fett, mit herrlich gutem Zusammenspiel von Schwarzbeeren-, Holz- und Vanille-Aromen. Ein gut ausbalancierter Wein, mit Finesse und trockenem, langem, feinem Abgang. Das Kraftpacket von Mas Igneus.
Am 16-05-2019 17-17,5/20 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas. Trinken bis 2030.

   
2010

Igneus FA 104 blanco. Mattes gelb. In der Nase kommt er kräftig mit Tiefe, zeigt Barrique, Vanille und Frucht-Noten mit dezenter Süsse. Ein ausgewogenes und angenehmes Schnupper-Spass-Bouquet. Im Gaumen fein, fein und nochmals fein kann man dazu nur sagen. Er bringt Frucht und Barrique in sehr guter Balance, dies jedoch nur wenn er nicht zu kalt getrunken wird, also auf keinen Falls unter 10°C. Er zeigt sich dann fein Fett, mineralisch und filigran. Sein Nachhall ist sehr lang, der Abgang zeichnet sich besser am zweiten Tag, wenn Sie noch etwas in der Flasche lassen. (wird vermutlich schwerfallen)
Am 16-03-2012 17/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas. Trinken bis 2015 oder mehr.

   

2010

Igneus FA 206. Die Farben beim Wein bleiben meist in den gleichen Mustern, bei diesem fand ich der sieht aus, wie verdünnter Grenadille-Sirup. Schon geschrieben, meint Yves Willimann, du der schmeckt irgendwie nach Grenadine. In der Nase tief, breit, ein verführerisches Bouquet mit Noten von Vanille, Barrique und roten Beeren. Im Gaumen frisch mit den Aromen von Himbeeren und Grenadine. Dieser Wein braucht viel Luft und eignet sich daher im Restaurant sehr gut für den Offenausschank. Auf jeden Fall hat er mir am zweiten Tag noch besser gefallen, er wurde finessenreicher mit schöner Süsse und Mocca-Aromen im Abgang. Es ist ein Wein der nicht durch das gewohnte Priorat-Gewicht überzeugen kann sondern mehr mit Frische, Frucht und Eleganz, ein richtiger Sommer-Wein.
Am 16-03-2012 15/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas. Bei Robert Parker hat dieser 90/100 Punkten.

   
2008

Igneus FA 112. Dunkles Rubinrot. Anders als beim FA 206 zeigt dieser schon in der Nase, hier kommt Stoff. Tief, konzentriert, voll-fett, fast Schwarz-Beeren-Sirupartig, bringt er auch feine Noten von Spargel und gut dosiertem Barrique mit. Im Gaumen kommt er mit guten roten Frucht-Aromen, die das Barrique im Hintergrund halten. Angenehme Toast und Bitter-Aromen kommen vor allem anfangs, wenn der Wein noch zu wenig Luft erhalten hat. Auch dieser gefällt mir am zweiten Tag wesentlich besser, er bekommt mehr Fett und wirkt nicht so trocken wie am ersten Tag. Das bedeutet auch bei diesem, ohne 1 Stunde vorher zu dekantieren geht gar nichts, ansonsten verschenken Sie auch die feinen Aromen, die im Nachhall dezent ins Karamell gehen.
Am 16-03-2012 +16,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas. Bei Robert Parker hat dieser 92/100 Punkten.

   
2006

Coster de L’Ermita. 14,5 Vol.%. Dunkles Rubinrot. In der Nase kommt er tief und mit enorm schwerem Bouquet, das konzentrierte schwarze Beeren zeigt. Die Barrique und Vanille-Noten kommen hinter der Frucht. Im Gaumen ein Gedicht, er ist kompakt, fein, filigran und Säure wie Tannin wohl dosiert. Bei diesem Wein kann man sagen Frucht, Zimt und Barrique-Aromen sind in aller feinster Art in Szene gesetzt worden.
Am 16-03-2012 +17,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas. Dekantieren ist ratsam. Trinken bis 2020. Bei Robert Parker hat dieser Wein 94/100 Punkten.