Col d‘Orcia

Via Giuncheti

53024 Montalcino ( Toskana )

ITALIEN

Tel.: 0039 057 780 891

E-Mail: info@coldorcia.it

Internet: www.coldorcia.it

 

Besitzer: Col d’Orcia S.r.l. Societa Agricola

Vorsitzender: Alberto Marone Cinzano seit 1973

Gesamtfläche: 540 ha Reben, Wald und Landwirtschaft

Sangiovese (Brunello): 106 ha

Sangiovese Sant’Antimo: 7,5 ha

Cabernet Sauvignon: 9 ha

Merlot: 6 ha

Syrah: 2,5 ha

Andere rote: 1 ha

Chardonnay: 3 ha

Pinot Grigo: 4 ha

Moscadello: 3 ha

 

Rotweine

Gineprone, Chianti DOCG

Traubensatz: 90% Sangiovese und 10% Canaiolo

Ausbau: 5 Monate in slowenischen Eichenfässern

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Spezieri, Rosso Toscana I.G.T.

Traubensatz: 40% Sangiovese, 20% Ciliegiolo,

20% Merlot und 20% Cabernet Sauvignon

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Nearco, Sant’Antimo DOC

Lage: 350 Meter über Meer

Traubensatz: 50% Merlot, 30% Cabernet Sauvignon und 20% Syrah

Ernte: von Hand und aussortieren auf dem Band

Gärung: in 100 hl und 150 hl INOX Tanks

Ausbau: 18 Monate in französischen Barriques

Lagerung: 6 Monate Flaschenreifung auf dem Weingut

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Olmaia, Sant’Antimo DOC, Cabernet

Lage: 350 Meter über Meer

Traubensorte: 100% Cabernet Sauvignon

Alter der Reben: angepflanzt 1984

Ertrag: ca. 50 q/ha

Fermentation: in 150 hl INOX Tanks

Ausbau: in bis zu 2/3 neuen französischen Barriques

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Rosso di Montalcino DOC

Lage: 300 Meter über Meer

Traubensorte: 100% Sangiovese (Brunello)

Fermentation: in 150 hl Tanks

Ausbau: 12 Monate in französischen Barriques zudem

in Slowenischen 25 und 75 hl Fässern

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Banditella, Rosso di Montalcino DOC

Lage: 300 Meter über Meer

Ernte: von Hand

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Brunello di Montalcino DOCG

Traubensorte: 100% Sangiovese (Brunello)

Ertrag: 65-80 q/ha

Ausbau: 4 Jahre in französischen und slowenischen Eichenfässern

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Brunello di Montalcino DOC, Riserva

Traubensorte: 100% Sangiovese (Brunello)

Ernte von Hand

Ertrag: 65-80 q/ha

Ausbau: 4 Jahre in französischen und slowenischen Eichenfässern

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Poggio al Vento, Brunello di Montalcino DOCG, Riserva

Traubensorte: 100% Sangiovese (Brunello)

Alter der Reben: angepflanzt 1974

Ertrag: 35 q/ha

Ausbau: 4 Jahre in slowenischen und französischen Eichen-Barriques

Lagerung: 2 Jahre Flaschenreifung auf dem Weingut

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Weissweine

Chardonnay, Sant’Antimo DOC

Lage: 200 Meter über Meer

Ernte: von Hand

Ertrag: 46 q/ha

Ausbau: in französischen Barriques

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Pinot Grigo, Sant’Antimo DOC

Lage: 250 Meter über Meer

Ertrag: 85 q/ha

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Pascena, Moscadello di Montalcino DOC

Ernte: von Hand

Ertrag: 7,6 hl/ha

Ausbau: 6 Monate in neuen französischen Barriques

   
2012

Brunello di Montalcino. Helles, klares Mahagonirot. Ein fast fleischig-süsses, aber auch bissiges Bouquet. Im Gaumen dann aber butterfein, wird aber zum Ende hin trotzdem noch trocken und wirkt kurz. Es macht sich mit der Zeit, auch eine Spur von flüchtiger Säure bemerkbar. Dies war der hellste Brunello, den ich seit langem degustiert habe. Ist ganz OK, aber reicht das, um so viel zu bezahlen?
Am 10-04-2017 15/20 aus einem Bordeaux-Glas. Trinken bis 2020.

   
2009

Rosso di Montalcino. Bordeauxrot. Ein interessantes, aufgefächertes, tiefes Bouquet, das zur Duftnotensuche einlädt. Ein sehr schönes Bouquet, das sich mit der Reifung noch mehr steigern wird. Auch im Gaumen ist dieser sehr gut, er bringt die Aromen von Tabak, Holz, Zimt, Frucht und Vanille. Modern aber nicht plump gemacht und jetzt wie auch in 5 Jahren noch gut. An der Vinitaly in Verona.
Am 10-04-2011 16,5/20 aus einem typähnlichen Viña/504/Schott-Glas.

   
2007

Brunello di Montalcino. Dunkles Bordeauxrot mit Brauntönen. In der Nase verhalten, tief aber nicht so offen wie der Rosso 2009, der vom Bouquet her mehr gab. Im Gaumen dann ist er vollmundig, weich, fett und zeigt auch noch etwas Frucht. Er bringt die Aromen gestaffelt nach hinten, die dann Tee-artig enden. Sehr gut gemacht, bleibt abzuwarten in welche Qualitätsrichtung sich dieser noch bewegen wird. An der Vinitaly im Brunello Stand.
Am 10-04-2011 16,5/20 aus dem typähnlichen Viña/504/Schott-Glas.
Nochmals. Bordeauxrot mit Alters-Ton. Das Bouquet, das mehr stinkt als duftet, zeigt aber auch Tiefe und lässt hoffen. Diese Hoffnung auf besseres, wird im Gaumen sofort genommen, dem Wein fehlt jegliche Harmonie und er wirkt unsauber. Es ist kaum zu glauben, dass dies der gleiche Wein ist, den ich schon vor einem Jahr, an gleicher Stelle degustierte. Es bleibt abzuwarten, war der Wein der ersten Flasche eine Ausnahme oder steckt der Wurm nur in der Zweiten.
Am 25-03-2012 12,5-13/20 aus einem Tulpen-Glas.