Château La Robertie

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La Robertie

24240 Rouffignac de Sigoulès

(Südwest) FRANKREICH

Tel.: 0033 553 613 544 / Mobil: 0033 688 490 048

E-Mail: chateau.larobertie@wanadoo.fr

Internet: www.chateau-larobertie.com

 

Besitzer: Brigitte + Jean-Philippe SOULIER

Rebenfläche: total 19 ha

Rebenbestand rot: Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon

Rebenbestand weiss: Sémillion, Sauvignon Blanc und Sauvignon Gris

BIO: Zertifiziert seit 2011, Umstellung begann 2008

Pflanzendichte: 5'000 Rebstöcke pro Reben

 

Rotweine

Le Petit Dernier, Côtes de Bergerac AOC

Ausbau: im Tank

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Côtes de Bergerac AOC

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La Robertie Haute, Côtes de Bergerac AOC

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E de la Robertie, Côtes de Bergerac AOC

Besonderes: Wird nur in guten Jahren produziert

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Rosé

Bergerac Rosé AOC

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Weissweine

Bergerac Sec AC

Rebsorten: Sauvignon Blanc und Sémillon

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Le B de la Robertie, Bergerac Sec AC

Rebsorte: Sauvignon Blanc

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Süssweine

Vendanges de Brumaire, Monbazillac AC

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Château la Robertie, Monbazillac AC

 

Die Weinmacherin Brigitte SOULIER und ihr Mann Jean-Philippe, liessen sich 1999 auf dem Grundstück von la Robertie nieder, auf dem das Gebäude aus dem Jahr 1736 steht. Gebäude und Weinberge wurden in den letzten Jahren modernisiert und renoviert. Brigitte Soulier ist Weinmacherin aus Leidenschaft, daher wird mehr auf Qualität als Quantität gesetzt. Der Ertrag beim Monbazillac liegt daher bestenfalls um die 20 hl/ha, beim Rotwein ist das Maximum bei 45 hl/ha. 2008 stellte man den Betrieb auf BIO um und wurde demzufolge ab 2011 BIO-Zertifiziert.

   
2016

E de la Robertie. BIO. 45% Merlot, 33% Cabernet Franc und 22% Cabernet Sauvignon.
Tief dunkles Kirschrot, das zum Zentrum hin fast schwarz wird. Tief schweres Bouquet, mit viel Frucht-Aromen von schwarzen Beeren und Moos. Ein beeindruckendes, sehr gutes Bouquet. Im Gaumen anfangs mit einer fruchtig bitteren Note, etwa so wie bei schwarzer Schokolade. Das Holz im Hintergrund, dabei die Frucht eher fein, dezent und die begleitend, jetzt aber mehr ins Tabak gehend als zu Moos. Der Wein kommt vollmundig, weich, fast sämig und mit dem richtigen Kick an Säure. Der Nachhall ist lang und trocken, der Abgang bleibt aus. Der 2016 zeichnet sich mehr mit Eleganz, als durch Kraft aus. Er ist aber sicher schneller zugänglich, als der 2015, der eigentlich erst nach einem Tag, bei halb angebrochener Flasche, richtig zum Busch herauskommt. Junge Leute sollten sich den 2015 in den Keller legen und mit dem 2016 die Vorfreude in den Griff bekommen, wobei auch ein Vergleich, zu doppelt so teuren Bordeaux-Weinen, ein nützliches Indiz sein könnte, was ich mir wirklich in den Keller legen soll. Ein charakterstarker Wein, mit wohl fast unverwechselbaren Aroma-Eigenschaften.
Am 09-06-2020 16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
2015

Monbazillac, Vendages de Brumaire. BIO, 12,3 Vol% Alc, 50cl.
Ganz klares Goldgelb. Das Bouquet tief, kompakt, süss exotische Fruchtaromen und dem für mich genau richtigen Anteil der Edelfäule Botrytis Cinera. Im Gaumen dann mit deutlichen Aprikosen-Aromen, wie sie nur selten in dieser Konzentration vorkommen. Ein vollmundig fett süsser Wein, mit langem Abgang, der im Nachhall nochmals diese so deutlich aufkommenden Aprikosen-Aromen langanhaltend wiedergibt. Dieser Monbazillac darf ohne weiteres, mit jedem Sauternes oder Barsac verglichen werden, er wird sich wohl kaum als geschlagen ergeben.
Am 25-06-2020 17/20 aus dem Pure/406/Schott-Glas. Trinken bis 2040.

   
2015

E de la Robertie, BIO/14 Vol% Alc. 67% Cabernet Franc und 33% Cabernet Sauvignon.
Tief dunkles Bordeauxrot, zum Zentrum hin fast schwarz. Traumhaft schönes Bouquet, das wirkt wie ein Straus von schwarzen Beeren. Es kommt tief, schwer und konzentriert, die Holzaromen vom Barrique wirken mehr als Unterlage. Im Gaumen, ja was soll ich noch schnell sagen, der Stuhl ist schon am Kippen, nein Spass beiseite, bei so viel Güte, ist es einfach schwer den Bogen zu finde. Es fängt mit, so hab ich jedenfalls das Gefühl, mit reinem Frucht-Konzentrat an, wobei auch hier die Aromatik nur an schwarze Beeren erinnert, die im wohldosierten Holz ausgebaut wurden. Auch zeichnet sich aber nur Anfangs, bei frisch geöffneter Flasche, eine Spur von Erdaromen ab. Dies verleiht ihm aber auch einen gewissen Kick, um nicht als reiner Frucht-Holz-Saft dazustehen. Er wirkt im Gaumen eher kompakt, mit fein herber Struktur. Er ist vom Bouquet wie auch im Gaumen ein sich warm anfühlender Wein, der im Nachhall mit gleichbleibender Aromatik kaum endet, den Abgang jedoch nur andeutungsweise zeigt. Dies ist durchaus ein Wein, den Tignanello-Trinker mal testen sollten. Vielleicht könnten diese dann etwas Geld sparen und mehr den kleinen, als den übergrossen zu helfen.
Am 30-03-2020 +17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.