Vignobles Brumont

Château Bouscassé

32400 Maumusson-Laguian

(Südwest) FRANKREICH

Tel.: 0033 562 69 74 67 / Fax: 0033 562 69 70 46

E-Mail: contact@brumont.fr

Internet: www.brumont.fr

 

Besitzer: Alain Brumont

Chef de Culture: Jacques Busipelli

Produktion: Fabrice Dubosc

 

Rotweine

Château Bouscassé, Madiran AC

Traubensorte: 100% Tannat

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Château Bouscassé Vieilles Vignes, Madiran AC

Traubensorte: 100% Tannat

Ausbau: in bis zu 100% neuen Barriques

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Château Montus, Madiran AC

Traubensorten: 80% Tannat und 20% Cabernet Sauvignon

Rebenfläche: 50 ha

Pflanzendichte: 7‘500 Rebstöcke pro ha

Alter der Reben: 20 Jahre (Angabe 2012 Internet)

Ertrag: 40–45 hl/ha

Ausbau: 12–14 Monate in bis zu 30% neuen Barriques der Rest in einmal gebrauchten

Jahresproduktion: ca. 200‘000 Flaschen

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Château Montus Prestige, Madiran AC

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Château Montus La Tyre, Madiran AC

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Château Montus XL, Madiran AC

Traubensorte: 100% Tannat

Ausbau: bis zu 40 Monate 600 Liter Eichenfässern

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Weisswein

Château Montus blanc, Pacherenc du Vic Bilh AC

Traubensorte: 100% Méconnu

   
2010

Château Bouscassé, Madiran. 14,5 Vol% Alc. 37,5cl. Tannat, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Tief dunkles Bordeauxrot. Das Bouquet offen, sehr gut, es kommen Hefe-, Kirschen-, Pflaumen- und Holz-Aromen auf, alles mit einem Hauch guter Süsse verbunden. Im Gaumen mehr holzbetont, zeigt er auch eine sehr präsente Säure, die ihm eine gewisse Strenge anhängen und ihn damit mehr zum Bouquet-Wein machen. Mit gerade mal neun Jahren, ist dieser für ein Madiran, auch noch etwas zu jung, darum würde ich ihn vor allem aus einer 75cl Flasche, noch etwas liegen lassen. Eine halbe Stunde Karaffe, macht ihn am Schluss, aber doch zum recht angenehm Essensbegleiter.
Am 19-10-2019 16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
1995

Château Montus Prestige. Tief dunkles Bordeauxrot, zum Zentrum hin fast schwarz. Schon öfters getrunken, immer gut, aber immer mit etwas Härte. Nun ist er weicher geworden, dies verrät einem schon das angenehme Bouquet, das mit Zimt, Vanille, Süsse und immer noch feinen, animalischen Noten aufwartet. Im Gaumen weich, fett, kraftvoll und mit deutlich mehr Frucht als im Bouquet. Hier stimmt die Balance zwischen Frucht und Holz aufs angenehmste. Der kann in einer Bordeaux Blinddegustation immer noch für eine grosse Überraschung sorgen. Die nächsten 10 Jahre dürften an diesem Wein kaum Spuren hinterlassen.
Am 17-08-2015 17/20 aus den Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Trinken bis 2025 und mehr.
Nochmals. Tief dunkles Bordeauxrot, keine Altersfarben. Das Bouquet nach voll reifen Cassis und Brombeeren mit feiner Süsse, wobei die Barriques-Aromen dezent im Hintergrund kommen. Ein grandioses Bouquet, nach so vielen Jahren. Auch im Gaumen überzeugt er mit viel frischen Schwarzbeeren, Holz- und Vanille-Aromen. Ein fast unglaubliches Frische-Erlebnis, mit dem genau richtigen Quantum feiner Fruchtsüsse. Der Nachhall wie auch der Abgang, sind lang und anhaltend fruchtig. Ganz sicher einer der blind serviert kaum einzustufen was das ist. Ohne abzufallen, ist dieser sicher noch bis 2025 zu trinken.
Am 16-12-2019 17,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Trinken bis 2030.

   
1994

Château Montus Prestige. Dunkles Bordeauxrot, das Zentrum fast schwarz. Ein gewaltiges Bouquet gegenüber den anderen mit degustierten Bordeauxweinen. Er ist offen, tief und bringt die Aromen von Cassis mit Zimt sowie animalische Noten. Im Gaumen frisch und mit einer aalglatten Struktur, die nur mässige Frucht mit sich bringt. Bei der grossen Bordeaux Blinddegustation, an der er mit 14,93/20 Punkten den 13. Platz von 17 Weinen erzielte. (Infos im Lexikon)
Am 22-04-2012 16/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.
Nochmals. Tiefdunkles Kirschrot, zum Zentrum hin fast schwarz. Er ist offener, zugänglicher und macht vom Bouquet her im Moment sicher mehr Spass als der 1995er. Trotzdem, er zeigt etwas weniger Tiefe, aber dafür mehr Frucht. Ansonsten sind da auch wieder diese animalischen Noten mit Süsse und Zimt. Im Gaumen ist dann die Negativ-Differenz deutlicher zu spüren. Gut ist auch der noch, doch deutlich kürzer und herb-trocken, was sich in seiner Geschmeidigkeit bemerkbar macht. Beim Essen wird das kaum bemerkt, aber zum Sofa-Wein würde ich ihn auch nicht machen. Also ein guter Wein, den man in den nächsten 2-3 Jahren austrinken sollte.
Am 17-08-2015 15,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
1993

Château Bouscassé V. V.. Tief dunkles Bordeauxrot. Zurückhaltend tiefes Bouquet, mit feiner Frucht-Holz-Note. Im Gaumen kompakt, dicht, mit viel Frucht und zu viel Säure. Es ist ein schlanker, trockener Wein, mit animalisch fruchtiger Note geworden, der weder Nachhall noch Abgang zeigt. Für mich nur noch Wein zum Kochen.
Am 19-12-2015 13,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
1990

Château Montus, Cuvée Prestige. Schwarz wie die Nacht, mit dunklem, mahagonirotem Rand. Das Bouquet eine Tonne schwer, würzig und grosses ankündigend. Im Gaumen zuerst mit einer Ladung fruchtiger Schwarzbeeren Aromen, worauf Karamell und Holz folgen. Langer Nachhall und dezenter Abgang, runden das Gaumenerlebnis ab. Ein packender Wein, der selbst nach geöffneter Flasche mit einem drittel Füllstand, auch am darauffolgenden Tag noch überzeugt.
Am 15-10-2017 17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel/Glas.

   
1990

Château Bouscassé V. V.. Tief dunkles Bordeauxrot, im Zentrum fast schwarz. In der Nase Ross-Stall, Eichenholz, Kräuter und Vanille-Süsse. Allerdings ist das Bouquet so unruhig, dass das einte kommt und das andere geht. Lassen sie ihm daher Zeit. Das Bouquet vermittelt immer noch Frische. Im Gaumen wird die Nase bestätigt, legt aber noch mit Cassis und Süsse zu. Er läuft fast elegant und schlank durch den Gaumen, bringt aber einen überaus frisch-starken Geschmack mit sich, der auch wie in der Nase, zu allerlei Überraschungen bereit ist. Sein Geschmack fordert zu immer neuer Überprüfung von dem, was hier gerade über die Zunge fliesst.
Am 16-11-2009 15,5/20 aus dem Fine/660/Schott-Glas. Trinken bis 2015.

   
1988

Château Montus, Cuvée Prestige. 12,5 Vol% Alc. 100% Tannat.
Tief dunkles Bordeauxrot, mit leichtem Braunschimmer, zum Zentrum hin fast schwarz. Das Bouquet tief, sehr schwer und zurückhaltend. Es kommen vor allem Holz, Tabak und nur ganz dezent etwas, das an schwarze Früchte erinnert. Im Gaumen vollmundig, sehr fein, recht fett, hier die Schwarzfrucht-Aromen deutlicher aber Holz und Zimt dominieren auch da. Er wird jedoch zum Finale durch seine Säure dann doch trocken, was sich aber nach längerer Belüftung und etwas mehr Temperatur als es in meinem Keller hat, bessert. Ich habe zu diesem kaum Notizen gemacht obwohl ich den sicher schon etwa 6x trank, das hat sich nun geändert und es stehen sicher noch 5 Flaschen bereit, um ihn weiter zu verfolgen.
Am 18-04-2020 16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.