Château des Avenières

D341 Route du Salève

74350 Les Lirons ( Savoie )

FRANKREICH

Tel.: 0033 450 440 223

Internet: www.chateau-des-avenieres.com

 

Restaurant

Menu: 3 oder 4 Gang von rund 50 bis 70 Euro

Weinkarte: dürftig schwach

*****

Hotel

Alle Preise von der Internetseite des Hotels im 2018

Das Hotel hat 12 Zimmer und 6 Suiten

Zimmer Classique: 100 Euro ist nicht zu haben, zählt nur als Kundenfänger

Zimmer Luxe: 170 Euro

Zimmer Exellence: 200 Euro

Suite Luxe: 260 Euro

Suite Exellence: 360 Euro

Suite Duplex: 300 Euro

Suite Jacuzzi: 370 Euro

Frühstück: 20 Euro

 

Auf der Internetseite vom Château, wird der Standort mit 74350 Cruseilles angegeben, dort jedoch finden sie das Château aber nicht. Die Franzosen haben in vielen Bezirken für eine Postleitzahl mehrere Orte und ein Ort ist der eigentliche Träger dieser Postleitzahl, in diesem Fall ist das Cruseilles. Der Weg zum Château ist nicht ganz einfach, daher kurz eine Wegbeschreibung. Also kommen Sie von der Schweiz über die A41, nehmen Sie die Ausfahrt 19, bis dahin bezahlen Sie jedoch eine kleine Gebühr für die Autobahn. Ab der Autobahn gekommen, kommen Sie an einen Kreisel, bei dem es rechts nach Cruseilles geht und links nach Genève. Sie fahren dort links auf die D1201, bis Sie zum Hotel Rey kommen, was Sie rechter Hand nur im Schlaf übersehen können. Dann nur etwa 200 Meter weiter, biegen Sie die erste Abzweigung nach rechts ab, auf die D223 nach Mont Sion. Der nächste Ort auf der gleichen Strasse ist Saint Blaise, in Saint Blaise wiederum, biegen Sie rechts ab (Le Salève) zur Kirche hinauf und sind dann auf der D341. Auf dieser Strasse, an einem wunderbaren Aussichtspunkt vorbei auf den höchsten Punkt der Strasse, sind es von dort wieder abwärts gehend noch etwa 200 Meter, bis Sie die grosse Einfahrt links sehen. Das Château hat schon einige Führungswechsel hinter sich, da die Bewirtschaftung in dieser Höhe wohl nicht mehr ganz einfach ist. Im Winter ist es meist geschlossen, was ich äusserst bedaure, da gerade dann noch mehr Ruhe und Erholung vorzufinden währe.
Mein erster Besuch noch mit einer Übernachtung im höchst gelegenen Zimmer vom Château des Avenières, davon aus führt eine Wendeltreppe zum Balkon in obersten Teil vom Dach. Ein absolut traumhaftes Erlebnis, war das Zimmer wie der Balkon. Auch das Abendessen war unvergesslich und die Bedienung, wie es sich an einem solchen Ort gehört. (Stört Sie oder möchten Sie loben nach einem Besuch eines Relais Château, schreiben Sie an (quality@realaischateaux.com)

   
2018

Mein 4. Besuch, diesmal am 22-08-2018 und wohl für lange Zeit der Letzte, bis sich hier wieder eine neue Leitung einfindet. Durch den neuen Eingang, der noch von der alten Führung erstellt wurde, werden grosse Erwartungen geweckt, die dann aber nicht erfüllt werden. Wir kamen ca. 17 Uhr an, machten unsere Fotos und wollten auf dem Balkon eine Flasche Wein trinken und dazu etwas kleines Essen, Finger Food hätte uns gepasst. Doch es begann mit dem ersten Schreck, der Eisenstuhl der weiss gespritzt war, ist zwischen Sitz und den hinteren Beinen eingeknickt und ich landete rückwärts auf dem Steinboden, den Kopf fast an der Treppe aufgeschlagen. Hätte ich dort gesessen wo mein Reisebegleiter sass, so wäre ein Sturz, die etwa 6 Meter lange Treppe hinab, unaufhaltsam gewesen. (siehe Stuhlfoto) Dieses Château ist als Relais Château eingetragen und bürgt somit für höchste Ansprüche. Was für meine zwei Tischnachbarn zuerst noch wie eine Zirkuseinlage aussah, erschreckte dann die Gäste weiter hinten schneller, als meine Nachbarn die dachten, es läge an mir mich so blöd hinzusetzen. Vom Schrecken erholt, wurde mir eigentlich erst klar, nur knapp einem Spital-Aufenthalt entgangen zu sein. Wir bestellten mit einem neuen Stuhl am Tisch, den wir selber holen mussten, weil sich das Personal eigentlich kaum um den Vorfall draussen kümmerte, eine Flasche weissen Châteauneuf-du-Pape 2014 der Domaine Saint Préfert. Dabei kam dann die Aufforderung von der Chefin, der Kellner möge zuerst den defekten Stuhl beseitigen und die Frage ist ihnen nicht passiert? Irgendwann kam dann unsere bestellte Flasche an den Tisch, ohne dass dazu bestellte Mineralwasser. Nach der Frage, wo bleibt unser Mineralwasser, ah vergessen und könnten wir bitte etwas zum Wein bekommen? Nein, die Küche ist geschlossen, Brot haben Sie aber, war die nächste Anfrage, nein, Brot ist noch im Ofen für heute Abend. Die Flasche zu 85 Euro und die servieren nur gerade ein paar Nüsschen dazu. Bis dahin mit der Hoffnung und der traumhaften Aussicht alles noch abgenommen, beim Nachtessen würde das dann schon viel besser. Es wurde leider aber noch schlimmer und man bemerkte, dass diese neue Führung für einen solchen Ort, komplett überfordert ist. Der Salat Cesar war so schlecht angerichtet, dass ich sagen darf, so einen schlechten muss man schon fast suchen. Dann der Fisch, schauen Sie sich das Foto an, jeder Kommentar dazu ist überfüssig. Beim dritten Gang, die Portion klein und ein wohl besseres Stück, als wir bestellt haben. Ganz anders beim Nachbartisch, anscheinend das gleiche, aber doppelt so gross und eher schlechter anzusehen. Da es nur ein Angebot mit Rind auf der Karte hatte, wirft das auch wieder Fragen auf. Zum Käse, den ich bestellt habe ist zu sagen, der war ganz ok, ganz anders das Dessert meines Tischnachbarn, Aprikosenhälften in einer Reihe aufgestellt, mit einem gleich grossen Biskuit zwischen jeder Aprikose. Eine Verarschung, wie ich sie noch nie gesehen habe, so etwas als Dessert zu verkaufen ist eine Frechheit und zeigt, wie man hier ohne Skrupel abgezockt wird. Die Flasche Rotwein dazu, ein Château Sociando-Mallet zu wieder 85 Euro, ist das Rotwein-Höchstgefühl auf der Karte dieses Relais Château. Nach dem Essen gingen wir mit einem ziemlich dicken Hals an die Rezeption, um unserer Enttäuschung Luft zu verschaffen. Die einfachste Antwort darauf war, ja wir sind jetzt halt ein Bistro im Château und keine Gourmetküche mehr. Das wiederum, wir weder bei den Preisen, noch beim Eingang zum Château feststellen konnten. Auch beklagten wir die Preise der Zimmer, es werden 2 Zimmer ab 100 Euro angeboten, ich wollte ein Zimmer buchen wenn es frei ist, dieses Zimmer gab man mir aber nicht, da es gar nie zu haben ist. Die Ausrede dafür, es heisse ab 100 Euro, meine Ansage darauf, dann geben Sie mir es für 101 Euro, nein das gehe auch nicht, das günstigste sei 160 Euro. Na also, wiederum eine billige Kundenfängerei. Mein Fazit daraus, wollen Sie wirklich mal die grandiose Aussicht geniessen, so nehmen Sie bitte nur ein Fleischgericht oder Käse und vor allem eigene, gute Weingläser mit, denn auch die sind dort nur in der ganz billigen Bistro Ausstattung vorhanden.

   
2015

Mein dritter am 05-07-2015, aber der Erste von dem ich noch Fotos habe, es war ein Mittagsbesuch, das Essen war sehr gut und die Weinkarte hatte auch vieles zu bieten. Sehen Sie sich doch genau den Unterschied, zum nächsten Besuch im 2018 an.