Clos des Papes

13, Avenue Pierre-de-Luxembourg

84230 Châteauneuf-du-Pape ( Rhône )

FRANKREICH

Tel.: 0033 490 90 83 70 13 / Fax: 0033 490 83 50 87

Internet: www.clos-des-papes.fr

 

Besitzer: Familie Avril

 

Rotwein

Châteauneuf-du-Pape AC

Traubensorten: 65% Grenache, 20% Mourvedre, 10% Syrah und 5% andere

Ausbau: im grossen Holzfass und ein Teil im Barrique

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Weisswein

Châteauneuf-du-Pape AC

Rebenfläche: 2,5 ha

Traubensorten: Grenache Blanc, Roussanne, Clairette, Bourboulence und Picpoul

Ausbau: im Betontank

Jahresproduktion: ca. 10‘000 Flaschen

 

 

   
2005

Clos des Papes, Châteauneuf-du-Pape. Eher helles Kirschrot. Das Bouquet mit leicht animalischer Note und Anzeichen von flüchtiger Säure. Im Gaumen fühlt sich dieser wie eine Zimt-Stange an, die sich aromatisch nur gerade im vordersten Gaumen abzeichnet. Einer, der mir wie ausgelaugt und mit Zähne ziehendem Gefühl, mein Gaumen erobern möchte. Ich bin wieder mal erstaunt, wie so etwas Gaumen unfreundliches, mit so viel Lob bewertet worden ist. An der grossen Châteauneuf-du-Pape Blinddegustation mit 22 Weinen, an der er mit 16,54/20 Punkten den 3. Platz belegte.
Am 06-03-2016 14/20 aus dem Gastro/Gabriel-Glas.

   
2003

Clos des Papes, Châteauneuf-du-Pape. Eine weitere Enttäuschung dieses hochgelobten Châteauneuf-du-Pape. Im Restaurant Rubino in Basel, bzw. im dazugehörenden, kleinen Weinladen gegenüber bestellt und schon vom Bouquet her oxidativ aufgefallen. Im Gaumen dann komplett durchgefallen und für alle die am Tisch sassen, als nicht mehr trinkbar eingestuft worden. Ein trauriges Ergebnis für einen Wein, der zu den teuersten aus seiner Region gezählt wird und nach 15 Jahren bereits nicht mehr trinkbar ist.
Am 03-08-2018 07/20 aus dem Gastro-Glas/René Gabriel.

   
1995

Clos des Papes, Châteauneuf-du-Pape rouge. Gereiftes Bordeauxrot. In der Nase überwiegend Zimt, Barrique und Pflaumen Noten. Auch im Gaumen überwiegt der Zimt der Frucht und zeigt sich da bei eher als Mittelgewicht. Er wirkt keineswegs Alkoholisch, dürfte jedoch etwas mehr Fett aufweisen und im Abgang das bringen, was den kleinen fehlt. Ein guter Châteauneuf, doch für so viele Vorschusslorbeeren nicht ganz befriedigend.
Am 07-11-2011 16/20 aus dem Fine/Burgunderpokal/Schott-Glas.
Nochmals. Leicht trübes Bordeauxrot. Enorm volles und tiefes Bouquet. Es kommen Aromen von reifer Frucht, Vanille, Holz und etwas Mocca. Im Gaumen sehr fein, seidenglatt, mit mehr Frucht als im Bouquet, aber auch die Zimt-Aromen, die mich bei der Verkostung im 2011 noch störten, sind noch vorhanden. Ein druckvoller Wein mit mittellangem Abgang, der jetzt in sehr guter Reife steht.
Am 19-06-2013 17/20 aus dem Vinoteque/Super800/Bormioli-Glas.