Maison Louis Jadot

21, Rue Eugène-Spuller

21200 Beaune

( Côte d’Or Burgund ) FRANKREICH

Tel.: 0033 380 22 10 57 / Fax: 0033 380 22 56 03

E-Mail: contact@louisjadot.com

Internet: www.louisjadot.com

 

Rebenfläche total: 154 ha

 

Rotweine

Moulin-à-Vent AC, La Roche

Lage: Château des Jacques

Rebenfläche: 1,5 ha

Ausbau: bis zu 10 Monate im Barrique

Jahresproduktion: ca. 5‘000 Flaschen (2000)

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Chambertin-Clos-de-Bèze AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Clos-de-Vougeot Grand Cru AC

Traubensorte: Pinot Noir

Rebenfläche: 2,16 ha

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Nuits-Saint-Georges 1er Cru Boudots AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Chorey-les-Beaune AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Beaune 1er Cru Boucherottes AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Beaune 1er Cru Bressandes AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Beaune 1er cru Les Theurons AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Beaune 1er Cru Les Grèves AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Beaune 1er Cru Les Coucherottes AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Beaune 1er Cru Clos des Ursules AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Corton Pouguets Grand Cru AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Pommard 1er Cru Clos de la Commarine AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Pommard 1er Cru Les Grands Epenots AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Volnay 1er Cru Clos de la Barre AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Volnay 1er Cru Santenots AC

Traubensorte: Pinot Noir

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Weissweine

Meursault 1er Cru Charmes AC

Rebenfläche: 0,6 ha Chardonnay

Jahresproduktion: ca. 3‘600 Flaschen (1999)

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Puligny-Montrachet 1er Cru Folatières AC

Traubensorte: Chardonnay

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Puligny-Montrachet 1er Cru Referts AC

Traubensorte: Chardonnay

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Chassagne Montrachet 1er Cru Morgeot AC

Traubensorte: Chardonnay

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Santenay AC, Clos de Malte

Rebenfläche: 1,5 ha Chardonnay (1999)

   
2013

Chorey-les-Beaune. Helles rot, im Rand bereits ins Mahagonirot gehend. Das Bouquet wirkt blockiert, schwach, bringt aber die Aromen von Himbeeren und zeigt etwas flüchtige Säure. Im Gaumen kommt er schlank, hat viel Säure und wirkt ausgezehrt trocken.
Am 22-01-2019 14/20 aus einem nicht artgerechten Glas im Keller von Louis Jadot.

   
2012

Nuits-Saint-Georges 1er Cru Boudots. Helles Kirschrot. Das Bouquet verhalten. Im Gaumen anfangs mit guter Frucht, erinnert an Erdbeeren, dann aber trocken und schlank wirkend. Die Lage grenzt an den 1er Cru Malconsorts der Gemeinde Vosne Romanée. Hier dürfte man etwas mehr, als das Gebotene erwarten.
Am 22-01-2019 15,5/20 aus einem nicht ganz artgerechten Glas im Keller von Louis Jadot.

   
2011

Pommard 1er Cru Clos de la Commaraine. Dunkles, ganz klares Kirschrot. Das Bouquet stark vom Barrique geprägt, wirkt es punktuell und verschlossen. Es fehlt mir etwas an Scharm und Finesse, wenn der Wein aus so einer guten Lage kommt, wie das bei diesem 1er Cru ist. Im Gaumen kraftvoll, tannin- und säurestark, ein Fakt, der Zeit und Geduld verlangt. Die Fruchtaromen nur schwach im Hintergrund, als Schwarzkirschen-Aromen zu erkennen. Er ist für mich jetzt nicht ganz der typische Pommard, doch als solchen wenigstens einzuordnen. Nach einer Stunde Luft, wird er weicher und es zeichnet sich auch ein Abgang ab. Unbedingt Minimum eine halbe Stunde zuvor dekantieren.
Am 18-01-2016 17/20 aus dem Vinoteque/BurgundSuper800/Bormioli-Glas. Trinken ab 2017 bis sicher 2030 und mehr.

   
2011

Volnay 1er Cru Santenots. Der Volnay, der kein Volnay ist, die Lage Santenots ist auf Meursault Boden, darf aber weil Meursault nicht bekannt ist für Rotwein und die Lage gerade neben Volnay ist, als Volnay verkauft werden. Das Bouquet verhalten und vor allem vom Holz gezeichnet. Im Gaumen mit Fülle und guter Frucht, wirkt er aber trocken, die Säure zieht und er ist alkoholisch.
Am 22-01-2019 15/20 aus einem nicht artgerechten Glas im Keller von Louis Jadot.

   
2010

Beaune 1er Cru Grèves, Domaine Gagey. Helles, gereiftes Kirschrot, das im Rand ins Mahagonirot verläuft. Ich stelle fest, dass dieser Wein aus meinem Burgunder-Lieblingsglas, dem Bormioli Super 800, nicht so gut kommt, wie aus dem Vertias Burgund alt von Riedel, aus dem ich nun diese Notizen mache. Das Bouquet wirkt schwerfällig und daher etwas luftiger aus dem Veritas. Es ist sauber, holzbetont, die Frucht kommt aber im Hintergrund und das erst mit viel Luftzufuhr. Auch Tiefe, bekommt das Bouquet erst mit viel Luft und Temperatur. Im Gaumen, dann vor allem noch etwas kühl getrunken, kommt gar nichts, der Wein fühlt sich leicht an. Dies ändert nach etwa einer halben Stunde, er bekommt Charakter und zeigt die herbe Art, die im Grèves von Grund auf steckt. Er wird laufend weicher und trotzdem bleibt seine herbe Art, in seiner Struktur vorhanden. Später kommt auch immer mehr Fruchtaroma hinzu und der Nachhall wie der Abgang, bauen sich auf. Ein Wein, der sich wohl erst jetzt richtig beginnt zu Öffnen und für die nächsten 5 Jahre, seine jetzige Qualität halten dürfte. Um nun einen Vergleich zu haben, öffne ich noch den Chambolle-Musigny 1er Cru Les Chatelots von der Domaine Arlaud, der anders, aber in etwa der gleichen Qualität steht. Lesen Sie diese Notizen unter Domaine Arlaud. Stunden später, wird vor allem das Bouquet wieder schlechter und am Tag danach, wird er schlank und bekommt zu viel Säure, dies aber nur, weil der Wein einfach zu kalt war. Erst, als der Wein um die 20°C erreicht, kehrt wieder Freude ein. Mein Rat, 2 Stunden zuvor öffnen und in der Karaffe bei 20°C ruhen lassen.
Am 03-02-2019 16/20 aus dem Veritas/Burgund-alt/Riedel-Glas.

   
2007

Volnay Clos de la Barre. Helles Kirschrot. In der Nase Barrique, Rauch und Kirschen-Noten. Im Gaumen mehr Frucht als im Bouquet, er wirkt offen, leicht, mit mittlerer Länge. Das Holz-Frucht-Spiel, scheint in guter Balance zu sein.
Am 12-10-2010 14/20 an der Coop-Weinverkostung, an der es immer noch keine richtigen Gläser gibt. Daher aus meinem kleinen Bordeaux-Glas.

   
2004

Beaune 1er Cru Coucheraux. Sehr feines, tiefes, gutes, jedoch auch nicht ganz lupenreines Bouquet. Scheint in optimaler Reife zu stehen, mit etwas Zimt, Rotbeeren und Holz-Aromen. Im Gaumen, überrascht er für ein doch nicht ganz optimal verlaufenes Jahr. Er bringt gute Zimt-, Holz- und Frucht-Aromen, die an einen Mix von Erdbeeren und Himbeeren erinnern lassen. Seine Struktur ist weich, hat genug Fett und er bringt eine angenehme Fruchtsüsse mit. Er wirkt zudem vollmundig, hat Kraft, zeigt Länge und bringt die Frucht wieder im Nachhall.
Am 22-01-2019 16,5/20 aus einem Burgunder-Glas.

   
2002

Beaune, Bressandes. Die Notizen, erst nach dem Essen gemacht. Alles in Allem, ein sauber gemachter Wein. Geschmacklich sind Frucht- und Holzaromen ausgeglichen, es fehlt am Abgang und es stört eine kleine, wässerige Note. Der Wein verleidet aber bis zum Schluss nicht, so dass auch diese Flasche leergetrunken wurde und das als gutes Zeichen bewertet werden muss.
Am 12-08-2010 15/20 aus einem Burgunder-Glas.

   
1999

Volnay 1er Cru Clos de la Barre. Dunkles Kirschrot, kaum Altersanzeichen. Reifes, aber immer noch frisches, angenehmes, tiefes Bouquet. Im Gaumen offen, vollmundig, mit guter Frucht und guter Säure. Er kommt sehr sauber an, zeigt Aromen von Erdbeeren, ist lang im Nachhall und wirkt nach zwanzig Jahren, immer noch erstaunlich frisch.
Am 22-01-2019 17/20 aus einem Viña/504/Schott-Glas. Bei Louis Jadot, der Burgunder aus Bordeaux-Gläsern servieren lässt.

   
1999

Puligny-Montrachet 1er Cru Referts. Goldgelb. Verhaltenes Bouquet, mit leichter Zitrusnote. Im Gaumen in optimaler Reife, wirkt er floral und bringt feine Honig- und Holznoten hervor. Ein süffiger Puligny, leider ohne Abgang, dass ich ihn daher mehr für seine Aromatik, als für die Struktur bewerte. Bei Louis Jadot im kalten Keller.
Am 22-01-2019 16,5/20 aus einem Weisswein-Glas.

   
1983

Chevalier-Montrachet. Gold gelb. In der Nase wuchtig, volles von Butter und Frucht gezeichnetes Bouquet das eine leichte Holz-Fehl-Note aufweist. Im Gaumen dann sehr fein, ausgeglichen, Druckvoll, mit viel Geschmack und langem Abgang. Sollte vor dem Trinken dekantiert werden.
Am 27-04-1993 18/20 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas. Getrunken mit Hans-Ruedi Allgeier.

   
1983

Chassagne Montrachet 1er Cru Morgeot. Gelb mit klarem Rand. Käsiges und von altem Holz durchzogenes Bouquet. Im Gaumen vollmundig, Alkoholstark und mit noch guter Säure. Im Nachhall kommen Honig-Aromen auf, im Abgang ist er mittellang. Wieder ein 83er der nicht überzeugen kann.
Am 19-06-1991 13/20 aus dem VINUM/Chardonnay/Riedel-Glas.