Bouchard Père et Fils

Château de Beaune

21200 Beaune ( Côte de Beaune )

BURGUND / FRANKREICH

Tel.: 0033 380 24 80 24 / Fax: 0033 380 22 55 88

E-Mail: franse@bouchard-pereetfils.com

Internet: www.bouchard-pereetfils.com

 

Besitzer: Champagne Henriot seit 1995

Kontakt: Stéphane Follin-Arbelet

Rebenbestand rot: Pinot Noir

Rebenbestand weiss: Chardonnay

 

Rotweine

Auxey-Duresses 1er Cru, Les Duresses AC

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Beaune 1er Cru du Château AC

Rebenfläche: 21 ha Pinot Noir

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Beaune 1er Cru Marconnets (Domaine)

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Beaune 1er Cru Grèves Vigne de l’Enfant Jésus AC

Rebenfläche: 4 ha Pinot Noir

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Le Corton, Grand Cru AC

Rebenfläche: 3,67 ha Pinot Noir

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Côte-de-Beaune-Village AC

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Bourgogne-Haut-Côte de Beaune AC

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Monthélie AC

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Monthélie 1er Cru Clos Les Champs Fulliot AC

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Bourgogne AC

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Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Cailles AC

Rebenfläche: 1,07 ha Pinot Noir

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Pernand-Vergelesses AC

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Volnay 1er Caillerets AC

Rebenfläche: 4 ha Pinot Noir

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Weissweine

Bouzeron AC

Rebenfläche: Chardonnay

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Beaune 1er Cru Clos Saint-Landry AC

Rebenfläche: 1,98 ha Chardonnay

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Beaune 1er Cru du Château AC

Rebenfläche: 9,73 ha Chardonnay

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Chassagne-Montrachet AC

Rebenfläche: 2,54 ha Chardonnay

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Corton-Charlemagne Grand Cru AC

Rebenfläche: 3,25 ha Chardonnay

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Meursault AC Les Clous AC

Rebenfläche: 8,66 ha Chardonnay

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Meursault 1er Cru Genevières AC

Rebenfläche: 2,65 ha Chardonnay

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Chevalier-Montrachet Grand Cru AC

Rebenfläche: 2,54 ha Chardonnay

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Pouilly-Fuissé AC, Vignes Romanes

 

Die Domaine Bouchard in Beaune ist für Leute, die auf der Hauptkreisstrasse durch Beaune fahren, kaum zu übersehen. Überall findet man Werbung zu diesem grossen Weinproduzenten. Es ist ein Betrieb, der nicht nur die eigenen Trauben verarbeitet, sondern auch die von anderen ansässigen Winzern aus dem Burgund. Die eigenen Parzellen werden als Domaine Bouchard Père et Fils in den Handel gebracht und versprechen eine noch bessere Qualität als diejenigen, die mit Négociant gekennzeichnet sind.

   
2015

Bourgogne, Pinot Noir. 13 Vol% Alc. 37,5cl. Klares Kirschrot. Das Bouquet mit viel frischem Eichenholz, werden von ins Rotfrucht gehenden Aromen begleitet, die jedoch stark vom Holz unterdrückt werden. Im Gaumen mit feiner Struktur, jedoch mit Erdbitteren Aromen und viel Säure. Die schwache Aromatik von Weichselkirschen, wird gleich wieder von Bitter-Aromen überdeckt. Ganz klar, dieser Wein fehlt in der Schweiz nicht, so sollte man ihn lassen, wo er her kommt. Zum gleichen Preis würde ich sagen, bekommt man da in der Schweiz besseres.
Am 07-12-2019 12/20 aus dem Vinoteque/Super800/Bormioli-Glas.

   
2008

Beaune 1er Cru Grèves, Vigne de L’Enfant Jésus. Klares Kirschrot. In der Nase sehr fein, kompakt, tief mit den Noten von frischem Holz und roten Beeren. Im Gaumen sehr dicht mit aalglatter Struktur und angenehmen Frucht Aromen. Sollten Sie ihn jetzt schon trinken wollen, braucht dieser Wein sicher mehr als eine halbe Stunde in der Karaffe um sich zu öffnen. Erst dann wird er sein feinen Aromen von Toast, Vanille und dem Barrique im Abgang wie im Nachhall zeigen. Mit der Zeit hat sich auch eine Spur von Flüchtiger Säure eingestellt, von der ich aber glaube bei weiterer Reifung des Weines sie geschmacklich nicht mehr zu erkennen ist. Den Versuch aber diesen Wein heilig zu machen, ist bei mir wenigstens nicht rübergekommen. Dafür nehme ich an das der sehr hohe Preis zum Teil an in Not geratene Kinder gespendet wird, oder täusch ich mich da? Für 69 Euro in Beaune gekauft und für 79 Euro in Tain l’Ermitage gesichtet.
Im 19-03-2011 +16,5/20 aus dem Fine/Burgunderpokal/Schott-Glas. Trinken so ab 2014.

   
2008

Le Corton. Gereiftes Kirschrot. In der Nase sehr ansprechend fein, mit Finesse, zeigt Tiefe, Frucht und Holz in guter Balance. Auch der Geschmack im Gaumen überzeugt, er ist ausgeglichen und voll und trocknet kaum nach. Im Nachhall angenehme, feine Süsse ein Wein der Abgesehen vom Preis, Freude machen kann. An der grossen Corton-Degustation in Pernand-Vergelesses.
Am 26-03-2010 16/20 aus dem Vinoteque/Super800/Bormioli-Glas.

   
2008

Puligny-Montrachet 1er Cru Les Folatièrres. Helles, klares gelb. Das Bouquet gewichtig, floral, mit Noten von Ananas und dem Barrique. Im Gaumen dann exotische Aromen, aber auch dezenter Büchsen-Spargel-Geschmack. Er ist vollmundig, wirkt noch verschlossen und braucht Zeit zum Entwickeln, der gute Abgang ist es aber, der auf sehr gutes hoffen lässt. An der grossen Puligny-Montrachet Blinddegustation, an der er mit 17/20 Punkten den 2. Platz von 15 Weinen belegte. (Infos im Lexikon)
Am 26-09-2011 17,5/20 aus dem Vina/404/Schott-Glas.

   
2007

Beaune 1er Cru du Château. Helles, klares Mahagonirot. In der Nase flach, nach sauer-süssen Erdbeeren und Eichenholz-Noten. Im Gaumen eine recht fragliche Angelegenheit die zur Erkenntnis führt, warum hab ich für diesen Wein überhaupt etwas bezahlt? Er geht vorbei wie ein Hauch von Luft, ohne Kanten, ohne Güte, einfach fast ohne Geschmack. Es gibt keinen Grund diesen Wein zu kaufen. Das auf einer solchen Flasche noch 1er Cru stehen darf, ist wohl nicht für alle verständlich. Eine 37,5cl Flasche kann das auch nicht entschuldigen.
Am 31-07-2011 12/20 aus dem Vinoteque/Super800/Bormioli-Glas.

   
2006

Beaune Marconnets (Domaine). Kirschrot. In der Nase ausgewogenes Frucht-Holz-Bouquet mit angenehmer Frische. Auch der Gaumen zeigt erfreuliches und man darf wieder einmal überrascht sein, wie sich dieses Haus in den letzten Jahren verbessert hat. Er hat gute Eigenschaften für eine langsame, weitere Reifung. Obwohl er zum Essen jetzt schon Freude bereitet, dürfte er bis in etwa 5 Jahren noch zulegen.
Am 31-05-2010 16/20 aus einem kleinen Burgunder-Glas im Restaurant Le Benaton.

   
2005

Monthélie 1er Cru Clos Champs Fuillot. Mattes Kirschrot. In der Nase fein-süss-fruchtig mit dezentem Holz. Im Gaumen breit mit angenehmer Süsse und konzentriertem rotbeerig, lang anhaltendem Geschmack. Im Abgang bricht er leider ab, doch sein Nachhall im Gaumen hält lange an. Ein wirklich guter Monthélie der nicht mit Gewicht sondern mit Finesse glänzt.
Am 03-10-2008 15,5/20 an der COOP Degustation, aus dem schrecklichen INAO-Glas, und das noch bei einem Burgunder. Immer wieder werden auch von Weinhandlungen Kunden zum Kauf von teuren und formgerechten Gläsern überredet, jedoch scheint mir, das es den Meisten nur um den Umsatz geht, sonst würde man doch das Empfohlene auch praktizieren.

   
1986

Chevalier-Montrachet. Eine Flasche die zwar ohne Fehler war, sich aber als Grand Cru zu schwach präsentierte.
Am 17-04-1992 13/20 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas.
Nochmals. Im Bouquet etwas Fäule, im Gaumen schlank, frisch und anhaltend. Bei der kleinen Grand Cru Montrachet Blinddegustation, an der er den 3. Platz belegte.
Am 09-11-1992 15/20 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas.

   
1978

Les Abbesses, Côte de Beaune-Village. Habe diese Flasche zum Keller heraus genommen weil ich dachte, so jetzt muss diese endlich weg. Helles, transparentes Mahagonirot. Bin überrascht, dachte der sei hinüber, dem ist aber nicht so. Nein, der ist sogar mehr als gut. Offen gereiftes Pinot-Noir-Bouquet von feiner Süsse, es erinnert an Holz, getrocknete Feigen und eingelegten Erdbeeren. Im Gaumen fast noch überraschender, mit angenehmer Süsse, es kommen auch die Erdbeeren, das Holz und der Zimt. Wenn ich bedenke was ich in letzter Zeit an Schrott Burgunder degustieren musste, und die Weinbauern danach beleidigt waren wenn man ihnen sagte ihr Beaune 1er Cru sei wie ein Biss in ein sauren Apfel, so gibt mir diese Flasche jetzt zu denken, wohin die heutigen Winzer im Burgund hinsteuern wollen. Es geht nur noch ums Geld, der Stolz aus diesen Lagen die besten Pinot-Noir der Welt machen zu können, ist meistens „flöten“ gegangen. (Négociant Abfüllung)
Am 04-03-2012 14,5/20 aus dem Fine/Burgunderpokal/Schott-Glas.