Château L’Enclos

20, Rue du Grand Moulinet

33500 Pomerol

(Libournais Bordeaux) FRANKREICH

Tel.: 0033 557 744 311

E-Mail: chateaufonplegade@fontplegade.fr

Internet: www.fonplegade.com

 

Besitzer: seit 2007 Denise+Stephen Adams

Beratender Önologe: Michel Roland

Rebenbestand: Merlot, Cabernet Franc und Merlot

Rebenfläche: 9,5 ha

 

Rotwein

Château L’Enclos, Pomerol AC

Ausbau: 12-16 Monate im Barrique, 40% neue und 60% einmal gebrauchte

 

Château l’Enclos im AC Pomerol, wurde im 2007 von Denise + Stephen Adams übernommen. Das Château liegt im kaum besuchten Teil des Pomerol, auf der linken Seite der D1089, wenn Sie von Libourne her kommen. Dass Châteaubesitzer in Bordeaux auch Hanglagen bevorzugen, zeigt die Aussage auf der eigenen Homepage, dort heisst es „Château l’Enclos, das sich am sonnigen Westhang der berühmten Hochebene befindet“. Das Château steht aber tatsächlich auf topfebenem Boden und der erwähnte Hang ist ausser Sichtweite. Das die Böden in Pomerol aber gute Weine hervorbringen, steht ausser Frage, jedoch sind alle die Château, die bis jetzt für den grossen Namen von Pomerol sorgten, auf der rechten Seite, weit weg von der D1089, mehr zu Saint-Emilion ausgerichtet. Es bleibt also abzuwarten, kommt da jetzt wirklich auch einmal etwas Grosses von der linken Strassenseite? Anzeichen dafür habe ich auch bei meinem letzten Bordeaux-Besuch im Oktober gesichtet, es wird bereits auch in der Nähe von Château l’Enclos kräftig aufgerüstet und Konkurrenz belebt ja das Schaffen, wie man sagt. Die Adams sind im Übrigen auch seit 2004 im Besitz von Château Fonplégade in Saint-Emilion, dieses Château steht dann aber definitiv an einer kleineren Hanglage.

   
2005

Château L’Enclos. Dunkles, mattes, leicht trübes Bordeauxrot. In der Nase findet man die alte Art der Bordeauxproduktion. Brombeerig, viel Holz, aber nicht die Neuholz-Variante, sondern die ausgewählten, gebrauchten Barriques werden verwendet. Wirkt voll und breit im Gaumen, weich und mit genügend Säure ausgestattet. Im Geschmack kommt zuerst das Holz, dann die Frucht, dann folgt ein Geschmack in Richtung nassem Papier, zum Schluss bekommt der Nachhall auch noch eine medizinalische Note. Was bedeutet das jetzt, ganz einfach, der Wein schmeckt mir noch, nur sein Preis leider weniger, denn 22 Euro am 29-09-2008 gekauft, waren einfach zu viel für diese Qualität.
Am 30-09-2008 13,5/20 aus dem Grand Cru/Burgund/Schott-Glas.