Ctra Peñafiel de Duero

47315 Pesquera de Duero ( Ribera del Duero )

SPANIEN

Tel.: 0034 983 87 01 23

E-Mail: info@bodegasbohorquez.com

Internet: www.bodegasbohorquez.com

 

Besitzer: Javier Bohórquez

Manager: Miguel A. Negrete

Önologe: Rafael Lucendo

 

Rotweine

Cardela Crianza, Ribera del Duero DO

Traubensorten: 85% Tempranillo, 12% Cabernet Sauvignon und 3% Merlot

Ausbau: 12 Monate im Barrique, davon sind 40% aus

französischer Eiche und 60% aus amerikanischer Eiche

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Reserva, Ribera del Duero DO

Ausbau: Minimum 36 Monate im grossen Eichenfass

Jahresproduktion: 62‘000 Flaschen, 2‘600 Magnum und 150 Doppelmagnum (2006)

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Weisswein

Cardela Rueda DO

Traubensorten: Verdejo

   
2015

Cardela Crianza. Dunkles Kirschrot. Recht offenes Bouquet, es duftet nach schwarzen Beeren, Vanille und etwas Barrique. Im Gaumen kommen ebenfalls vorwiegend Schwarzbeeren-Aromen auf, aber auch die Barrique-Aromen kommen verzögert angenehm lang im Nachhall. Zum Abgang kommt er im Moment nur andeutungsweise. Der 2015 wirkt im Gegensatz zum 2014 etwas fruchtiger, offener, aber auch vollmundig und herber. Es wird spannend, derer beiden Entwicklungen zu verfolgen. Der Wein lässt sich so wie er jetzt und vermutlich auch noch bis 2020 ist, bei angebrochener Flasche locker über 4 Tage trinken, ohne dabei an Qualität zu verlieren.
Am 02-03-2018 +16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
Nochmals. Dunkles Kirschrot. Das Bouquet jetzt eher punktuell, tief und fruchtig. Es bringt eine angenehme Süsse von reifen Früchten. Das Holz im Bouquet eher verhalten, es duftet gut doch fehlt die Dichte, um daraus jetzt auch noch einen ganz grossen Ribera del Duero zu erkennen. Im Gaumen anfangs eher normal gut, zeigt er seine Klasse dann beim Schluck, wobei seine Aroma-Palette erst richtig aufkommt. Er ist vollmundig, trocken und doch weich, geschmeidig und mit dieser schon selten anzutreffenden Aroma-Aufzeichnung in dieser Preisklasse. Im Moment würde ich dem 2014 noch etwas mehr zu trauen, doch könnte es auch sein, dass dieser um die Ernte-Menge zu steigern, etwas mehr mit Wasser versorgt wurde. Um das aber zu relativieren, trink ich den lieber, als einen überholzten Alto, der das Dreifache kostet. Harmonie vor Kraft, lautet meine Devise.
Am 23-06-2018 +16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Trinken bis 2030.

   
2014

Cardela Crianza. 14 Vol% Alc.. Kirschrot. Dicht, tief und kompakt im Bouquet. Holz- und Frucht-Aromen, die an voll ausgereifte Cassis-Frucht erinnert und in sehr guter Balance mit dem Holz steht. Im Gaumen fast schon cremig weich und kompakt in seiner Aromatik. Beeindruckender Wein mit guter Dichte, die für eine langsame Entwicklung sorgt. Noch beeindruckender ist sein kaum endender Abgang, der mich wirklich erstaunt. Verblüffend auch, wie sich im Gaumen der aromatische Wandel von Frucht übers Holz zum Karamell entwickelt.
Am 09-07-2017 +17/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas.

   
2011

Cardela Crianza. 14 Vol% Alc.. Dunkles Bordeauxrot. Das Bouquet, etwas metallisch, dann schwarze Sauerkirschen, Rauch und Holz. Im Gaumen kommt er vollmundig, fein und nimmt zum Ende hin aromatisch und mit Säure zu. Ein guter Wein, er dürfte etwas mehr Spannung zeigen. Je länger offen, desto besser wird er.
Am 10-12-2018 15,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Austrinken bis 2021.