Château Jean Faux

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Cheval D15

33350 Sainte-Radegonde ( Bordeaux )

FRANKREICH

Tel.: 0033 557 400 385

Internet: www.chateaujeanfaux.com

 

Besitzer: seit 2002 Pascal Collotte

Gesamtfläche: rund 45 ha

Berater: Stephane Derenoncourt (Château Figeac)

 

Rotwein

Château Jean Faux, Bordeaux Supérieur AC

Rebenbestand: 80% Merlot und 20% Cabernet Franc

Rebenfläche: 11,5 ha

Alter der Reben: 40-45 Jahre (Angabe 2017)

Pflanzendichte: 7'400 Rebstöcke pro ha

Gärung: in temperaturkontrollierten INOX und Betontank

Ausbau: 12-14 Monate im Barrique, wovon 40% neue

und 60% vom zweiten Durchgang sind

*****

Zweitwein

La Dame de Château Jean Faux, Bordeaux Superieur AC

Rebenbestand: Junge Reben, 80% Merlot und 20% Cabernet Franc

*****

Weisswein

Château Jean Faux Blanc, Bordeaux AC

Rebenbestand: 80% Sauvignon Blanc und 20% Sémillon

Alter der Reben: ca. 10 Jahre

Gärung: im Barrique, wovon etwa 10% neue sind

Ausbau: 6 bis 8 Monate im Barrique im Verhältnis wie bei der Gärung

Rebenfläche: 2 ha

 

Der Betrieb Château Jean Faux, dessen Besitzer seit 2002 Pascal COLLOTTE ist, wird seit 2011 biodynamisch geführt. Sind Sie mal auf dem Weg von Libourne in Richtung Bergerac, so lohnt sich der Abstecher ab der D936, der dann über die D17 auf die D15 führt, an der das Château Jean Faux steht, sicher. Seit 2002 ist es ein BIO-Betrieb und seit 2015 wird der Betrieb biodynamisch geführt.

   
2016

Château Jean Faux, Saint-Radegonde Bordeaux Superieur. Dunkles, klares Kirschrot. Das Bouquet eine Fruchtbombe, es duftet nach ganz reifen Brombeeren und sehr dezent an Tannenzweige. Im Gaumen butterweich, herrlich vollmundig, die Frucht zurückhaltend, die an Grenadine erinnert und sehr fein mit den Holzaromen verbunden ist. Er kommt mir vor wie ein 1982 Bordeaux, von dem man auch das Gefühl hatte, der braucht gar keine Zeit mehr zur Reifung. Er wird im Nachhall zwar etwas bitter-süss, doch gibt ihm das auch den richtigen Frische-Kick. Ein sehr guter Wein, zu einem erschwinglichen Preis.
Am 25-11-2018 +16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
2015

Château Jean Faux, Sainte-Radegonde. 85% Sauvignon Blanc und 15% Sémillon. Helles, blasses gelb. Exotisch fruchtig, tiefes und gewichtiges Bouquet. Auch im Gaumen kommt er recht gewichtig an, wirkt rund und vollmundig. Aromatisch erinnerte er an Stachelbeeren, Holz und Vanille. Vor mir steht ein Teller mit Gänseleber und Salat, nie würde ich aber Sauvignon mit Gänseleber verbinden. Dieser hingegen, vermutlich wegen dem Sémillon, lehrt mir neues. Irgendwie erinnert mich der Wein auch an ältere Jahrgänge vom Château Laville Haut-Brion.
Am 23-06-2017 16,5-17/20 aus einem Bordeaux-Glas.

   
2014

Château Jean Faux, Sainte-Radegonde, Bordeaux Superieur. Tief dunkles violett. Das Bouquet fast pures Cassis, mit feinen Barrique-Aromen. Wirklich sehr gut, ausgeglichen, offen und in der Tiefe stecken noch dezente Eucalyptus mit Vanille-Aromen. Im Gaumen die Frucht mehr in Richtung Kirschen, aber sehr frisch wirkend und die Eucalyptus-Aromen sind auch hier sehr dezent erkennbar. Der Abgang ist lang, der Nachhall sozusagen endlos. Ein Wein, mit dem man sich befassen muss und in seiner Klarheit, mich etwas an die ganz guten Cabernet Franc aus dem Bourgueil erinnert.
Am 23-06-2017 17/20 aus einem Bordeaux-Glas.

   
2011

Château Jean Faux Bordeaux Superieur. Dunkles Kirschrot. Das Bouquet in Richtung Kirschenkompott, wobei die Barrique-Aromen sehr gut und leicht untergeordnet ankommen. Es wirkt konzentriert und mit guter Fruchtsüsse. Im Gaumen anfangs eher leicht wirkend und da eher auf der Barrique-Seite. Ein rund ankommender, frisch wirkender Wein, mit dezenter Grün-Note. Er ist vollmundig, langanhaltend, bricht aber zum Abgang hin ab. Ein gutes Stück vom Rind würde passen, eine Taube und vieles andere, aber weisses Fleisch würde ich lassen.
Am 04-08-2017 16/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.