Castillo de Mendoza

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Paraje de San Juan

26338 San Vicente de la Sonsierra ( Rioja Alta )

SPANIEN

Tel.: 0034 941 334 496

E-Mail: bodegas@castillodemendoza.com

Internet: www.castillodemendoza.com

 

Besitzer: Familie Mendoza–Cadarso

Gegründet: 1994

Fläche Bodega: 2‘800 m/2

Rebenfläche total: 30 ha

Ernte: alles von Hand mit kleinen Kunststoffkisten

 

Rotweine

Chirimendo, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo

*****

Vitarán Crianza, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo

*****

Momilde Crianza Selection, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo

*****

Noralba Crianza, Rioja DOCa (BIO)

Traubensorte: 100% Tempranillo

*****

Autor ecologico, (VEGAN)

Traubensorte: 100% Trempanillo

*****

Reserva, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo

*****

Evento, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo

*****

Weisswein

Vitaran blanco, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Viura

 

Die Bodega liegt gegenüber des Geschichtsträchtigen Castillo San Vicente de la Sonsierra. SanVicente selber liegt 499 Meter über Meer und rund 35 km von Logroño entfernt. 1887 zählte man dort noch 2788 Einwohner, im 2010 waren es dann gerade noch 1133. Obwohl der Ort für den Weinbau hoch angesehen wird; befinden sich dort nur gerade eine Hand voll Bodegas. Nun aber wird der Bekanntheitsgrad dieses Ortes stark steigen, Château Lafite-Rothschild, in Pauillac und Vega Sicilia, im Ribera del Duero haben vereint in San Vicente de la Sonsierra eine Bodega mit rund 110 ha Land gegründet.

   
2015

Autor, Rioja. Tief dunkles Bordeauxrot, im Zentrum fast schwarz. Das Bouquet tief, nach schwarzen Beeren mit Vanille und weichen Eichenholz-Aromen. Im Gaumen mit schon fast unglaublicher, dichter Eleganz, mit den Aromen wie sie im Bouquet schon angekündet wurden. Ein Rioja der Massstäbe setzt und nicht zu den Blendern gehört, die einem auf den ersten Schluck erobern. Seine Struktur ist sämig, kräftig und mit langem, fruchtigem Nachhall und einem dezenten Abgang verbunden. Man erkennt, hier wurden die Trauben mit optimaler Süsse geerntet. Autor ist ein Wein der Überrascht, sein Power erst nach dem Schluck preisgibt, dann aber unglaublich einfährt. Sie haben das wohl selber noch gar nicht beachtet, bevor Sie das gelesen haben. Dann sollten Sie das jetzt nachholen. Er ist jetzt schon gut, doch dürfte er sich über Jahre immer weiter verbessern und gerade beim Schreiben dieser Zeilen staune ich, wie dieser Wein im Nachhall wiederum unglaublich Vollgas gibt und seine Aromen mit Druck nochmals aufleben lässt. Wem Kraft nicht gefällt, sollte ihm Zeit lassen, alle Anderen dürften von heute an Spass an diesem Wein haben.
Am 05-11-2018 +17,5/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas. Trinken bis 2030 ev. länger.

   
2015

Noralba blanco, fermentado en Barrica. Klares, helles gelb. Das Bouquet breit, mit Noten vom Pfirsich, Barrique und etwas Vanille. Es wirkt recht kräftig, jedoch auch noch nicht ganz offen. Im Gaumen barriquebetont, kraftvoll, mit guten Vanille-Holz-Toast-Aromen und anregenden Zitrus-Noten. Ein Wein, der sich minutenlang im Nachhall hält und nur andeutungsweise zum Abgang kommt. Er wirkt trocken, hat aber auch Schmelz, ein Wein, der sich wohl in den nächsten 3-5 Jahren weiter positiv entwickeln wird.
Am 17-03-2018 +16,5/20 aus dem Vertias/Chardonnay/Riedel-Glas, kommt er sehr gut.

   
2015

Noralba. BIO und Vegan. 14 Vol.% Alc. 90% Tempranillo und 10% Graciano. Ausbau 18 Monate in neuen, französischen Barriques.
Sehr dunkles Kirschrot. Das Bouquet, tief, gewichtig, konzentrierte, vollreife, Schwarzbeeren-Aromen. Im Gaumen sehr fein, fast wie Rahm und geschmacklich an Cassis erinnernd. Frucht und Holz kommen perfekt zur Geltung, wobei der Wein mehr Frucht, als Holz-Aromen hervorbringt. Er ist vollmundig, aromatisch kaum endend, zum Abgang hin bricht er ab. Eine feine Frucht-Süsse, rundet das Gaumen-Erlebnis ab. Ich habe gerade letzte Woche, um die 30 Riojas degustiert, erst Weine ab CHF. 30,-- haben meiner Ansicht nach, annähernd diese Konzentration und Klasse, die dieser Wein an den Tag bringt. Es ist sicher, dass der „Autor“ 2015 noch 2 Gänge höher fährt, das ist aber zum Essen, gar nicht immer erwünscht, daher lob ich diesen fast gleich gut, wie den „Autor“ der gleichen Bodega.
Am 05-12-2017 17/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas. Trinken jetzt bis 2030.

2015

 

Autor, Rioja, BIO und Vegan. 15,5 Vol% Alc. Tief dunkles Kirschrot, zum Zentrum hin fast schwarz. Das Bouquet dicht, schwer und verschlossen. Im Gaumen fast ein Klotz, mit grosser Dichte und aufkommender Aroma-Vielfalt. Wirklich kaum einem Rioja zuzuordnen. Er wirkt frisch und bringt seine Aromen wie wenn man sie stückchenweise aussaugen könnte. Aromatisch gleicht es einem Beerenmix von Holunder, Brombeeren oder vielleicht auch von schwarzen Kirschen. Ein Wein, der jetzt schon gut ist, aber sein Potenzial wohl eher in 5 bis 10 Jahren zeigt, was mich aber gar nicht davon abbringt, jetzt nochmals einen kräftigen Schluck dieses Ausnahme-Rioja zu nehmen. Anzufügen ist auch, die 15,5 Vol % Alc gehen runter wie ein erfrischendes Lüftchen. Ich erlaube mir hier den Vergleich und sage, da müssen sich die Leute von Artardi aber ganz warm anziehen.
Am 11-11-2017 +17,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
2014

Noralba, Rioja Crianza, BIO. Dunkles Kirsch- bis Rubinrot. Im Bouquet steht die Frucht noch hinter den Barrique- und Röstaromen. Es ist empfehlenswert, den Wein nicht unter 18°C zu konsumieren, darunter verliert er deutlich im Bouquet, wie im Geschmack. Das Bouquet geht mit Kälte mehr in die Breite, als in die Tiefe. Hat er seine Temperatur erreicht, kommen nebst Schwarzbeeren auch Muscat-Noten auf. Er wirkt im Gaumen elegant, trotz den dominierenden Holzaromen. Lässt man ihm genug Zeit sind auch Schwarzbeeren und Vanille-Aromen zu erkennen. Wenn es auch für einen Vergleich zum Noralba 2013 noch etwas früh ist, wage ich trotzdem zu sagen, Hut ab vor diesem Noralba. Dieser Wein ist in einem sehr regenreichen Jahr entstanden, in dem der Juni im Rioja und Navarra kälter waren, als das Wetter in Basel und der Regen für beträchtliche Spuren in den Rebbergen sorgte. Trotzdem ist dann bis zur Ernte ein kräftig robuster Wein entstanden. Der 2014 ist keinen Falls weniger, aber anders, er erinnert mich im Moment an das Ergebnis der Bordeauxernte 2014, die eben auch mit sehr eleganten, aber auch dichten Weinen ausfiel. Der Noralba 2014, ist zu rotem Fleisch wie er sich jetzt präsentiert, der ideale Begleiter, zudem schmeckt er am Tag danach, noch besser. Noch immer darf man auch sein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis hervorheben, bei dem andere Rioja-Weine, bis fast zum doppelten Preis das Rücklicht verpasst bekommen.
Am 05-03-2017 16,5-17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Trinken bis 2025.

   
2013

Autor, Rioja, BIO. Tief dunkles Bordeauxrot, das zum Zentrum hin fast schwarz wird. Sehr konzentriertes, tiefes, fruchtiges Bouquet, mit Noten von schwarzer Schokolade. Er wirkt wie ein Klotz im Glas. Im Gaumen dann vollmundig, die Struktur sämig, bringt viel Aromen von reifen, schwarzen Beeren, Vanille und Holz. Der Abgang dezent, der Nachhall gleichbleibend lang.
Am 13-10-2016 +17/20 aus einem Bordeaux-Glas.

   
2011

Reserva, Rioja. Vegan, 15,5 Vol% Alc.Tief dunkles Kirschrot, bis zum Rand hinaus und zum Zentrum hin fast schwarz. Das Bouquet kraftvoll, intensiv, nach süssen, schwarzen Beeren, Holz und Vanille duftend. Lassen sie ihm auch noch Zeit, folgen noch Hefe, Kaffee und Mocca-Aromen. Er zeigt schon da hohe Dichte und wirkt edel. Im Gaumen vollmundig, ausgeglichen und verrät bereits grosses Potenzial, um sich weiter laufend zu entwickeln. Die Aromatik zeigt sich im Gaumen gleich, wie schon im Bouquet, vollgepumpt mit reifen, schwarzen Beeren, Vanille und Holz-Aromen von den Barriques, in denen dieser Wein ausgebaut wurde. Ein jetzt schon grossartiger Wein, der seines gleichen sucht und zu diesem heutigen Preis wohl kaum zu finden ist.
Am 10-06-2018 +17,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
2010

Noralba, Rioja Crianza. Tief dunkles Kirschrot, im Zentrum fast schwarz. Das Bouquet tief, breit und gewichtig. Es riecht nach Eukalyptus, Zimt und eingekochten Pflaumen. Man könnte glauben, er kitzelt in der Nase, ein richtiger Freudenspender. Im Gaumen eine Fruchtbombe, die einem Mix aus verschiedenen Beeren gleichkommt. Er ist kräftig, trocken und besitzt einen kaum aufzuhörenden Nachhall. Jetzt bekomm ich Hunger, es ruft das Lammkotelett mit Peperoni vom Grill.
Am 07-06-2013 17/20 aus dem Viña/504/Schott-Glas.

   
2008

Vitarán, Rioja Crianza. Dunkles Kirschrot. Das Bouquet mit viel klarer Frucht, feinen Zimt und dezenten Tabak Noten. Man ist geneigt zu sagen, dieser ist schon vom Bouquet her fast sämig. Im Gaumen ist er vollmundig fein, mit der Aromaentfaltung lässt er sich Zeit, die kommt erst richtig und fruchtig im Nachhall.
Am 07-06-2013 16,5/20 aus dem Viña/504/Schott-Glas.

   
2007

Reserva, Rioja. Im 2008 bekam dieser Wein gerade 2 Goldauszeichnungen, im März den Bacchus d‘Oro und im Oktober die CINVE Gold Auszeichnung.

   
2006 Noralba, Rioja. Im Juli 2009 bekam dieser BIO-Wein die Ecoracimo Goldauszeichnung.
   
2005

Reserva, Rioja. Mit noch fast unglaublich frischem, klarem, transparenten Rubinrot. In der Nase bringt er ein fein rauchiges Amarenakirschen Bouquet mit Eukalyptus Noten. Im Gaumen tut er sich vollmundig, filigran, frisch, mit viel Frucht und angenehmer Süsse. Auch der Abgang lässt Freude aufkommen.
Am 12-06-2013 16,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.

   
2004

Reserva, Rioja. Im März 2010 wurde der Reserva mit dem Bacchus de Oro ausgezeichnet.

   
2004

Evento, Rioja. Dunkles Kirschrot. In der Nase ein konzentriert, tief offenes, mit viel Frucht beladenes Bouquet, dieses zeigt die Barrique Noten mehr im Hintergrund. Im Gaumen kommt er kompakt, aalglatt und fast nur im Abgang zu spüren. Es ist ein sehr feiner Wein, mit fast cremiger Struktur. Vom 20 monatigen Barrique Ausbau ist kaum was zu spüren.
Am 12-06-2013 17,5/20 aus dem Viña/504/Schott-Glas.