Azienda Agricola Grasso Fratelli SSA

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Via Giacosa 1/B

12050 Treiso ( Piemont )

ITALIEN

Tel.: 0039 0173 638 194 / Fax: 0039 0173 638 998

Internet: www.grassofratelli.it

 

Besitzer: Die Brüder und die Schwester Grasso

Rebenfläche: 14 ha

 

Rotweine

Dolcetto d’Alba DOC

Traubensorte: Dolcetto

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Barbera d’Alba DOC

Traubensorte: Barbera

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Matinè, Barbera d’Alba DOC

Traubensorte: Barbera

*****

Nebbiolo Langhe DOC

Traubensorte: Nebbiolo

***** 

Sori Valgrande, Barbaresco DOCG

Traubensorte: Nebbiolo

*****

Sori Valgrande, Barbaresco DOCG, Riserva

Traubensorte: Nebbiolo

*****

Bricco Spessa, Barbaresco DOCG

Traubensorte: Nebbiolo

*****

San Stunet, Barbaresco DOCG

Rebenfläche: 0,26 ha Pinot Noir

Jahresproduktion: ca. 1‘560 Flaschen (2004)

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Beica mac Rosso, DOC

Traubensorten: Dolcetto, Nebbiolo und Barbera

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Weisswein

Chardonnay, Lange DOC

Traubensorte: Chardonnay

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Schaumwein

Moscato d’Asti DOCG

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Spirituosen

Grappa di Nebbiolo

Nebbiolo Trester Destillat

*****

Grappa di Moscato

Moscato Trester Destillat

 

Ein herzensliebes Geschwister-Trio, das wie es von aussen aussieht, von der gut deutsch sprechenden Schwester repräsentiert wird. Das Weingut mit 14 ha nicht mehr klein, aber auch nicht zu den grossen gehörend. Der Keller ist gut eingerichtet, gehört jedoch nicht mehr zu den modernsten. Dadurch kommt man automatisch wieder mal zur Feststellung, wenn’s die Einrichtung nicht ist, so müssen es die Lagen sein und von denen, besitzt die Familie Grasso einige gute bis sehr gute Parzellen. Auch ein Vergleich zum Namensvetter Elio Grasso (Infos im Lexikon), sollte man sich mal näher anschauen. So stammen die Weine von Elio Grasso, aus einem hochmodernen Produktionskeller, die Weine daraus eher schlank, ja fast zum Teil noch grün im Geschmack. Bei den Weinen von Fratelli Grasso hingegen, brachten mich die Weine zum Staunen und nicht der schöne Keller. Schlussendlich muss da aber jeder selber entscheiden, von was er sich überzeugen lassen will, ich habe mich für die Weine von Fratelli Grasso entschieden, denn die haben in meinem Kofferraum Platz gefunden, der schöne Keller von Elio Grasso hingegen war etwas zu gross.

   
2017

Dolcetto d’Alba. 14 Vol% Alc. Dunkles, glasklares Rubinrot. Eines der besten Dolcetto-Bouquets, die ich je unter die Nase bekam. Das Bouquet breit, mit einer Fülle von süssem Holunder, atypisch in dieser Intensität für einen Dolcetto. Im Gaumen fett, mit konzentrierten süssen Cassis-Aromen wie man sie vielleicht höchstens in einem Dolcetto aus Dogliano findet. Gleitet fast sämig durch den Gaumen und wird erst ganz am Schluss etwas trocken. So getrunken, verzichte ich auf jeden Barbera und steige dann lieber direkt auf einen Nebbiolo um, der es aber nach diesem Kaliber, nicht ganz einfach hätte. Ich kann es kaum glauben, was da abgefüllt wurde. Die sehr gute Note, mehr für das Geschmackserlebnis, als für seine Struktur.
Am 17-11-2018 17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Trinken bis 2022.

   
2016

Chardonnay, Langhe. Helles, blasses gelb. Das Bouquet frisch, es hat etwas von Stachelbeeren und bringt dazu eine leichte Schwefelnote. Im Gaumen erst mit viel Säure, bricht er dann ab und wirkt kurz und nichtssagend. Ein Wein, der sicher Zeit braucht, um sich einigermassen zu entfalten. Nach dem wunderbaren 2015, hat es dieser sicher etwas schwerer zu bestehen.
Am 06-09-2018 14,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.

   
2015

Chardonnay, Langhe DOC. Helles, blasses gelb. Offen tiefes und kräftiges Bouquet. Bringt sehr viel Frucht, mit sehr feiner Süsse und leichter Grünnote. Auch im Gaumen kraftvoll, fett und mit sehr traubenstarker Aromatik. Auf ein überaus ansprechendes Bouquet, folgt ein wunderbares Gaumenerlebnis, das nur noch mit einem gut zubereiteten Fisch gesteigert werden kann. Dürfte sicher in den nächsten 3 Jahren noch zulegen.
Am 21-09-2017 16,5/20 aus dem Pure/Sauvignon-Blanc/Schott-Glas. Note Preisleistung 17/20.

   
2011

Matiné, Barbera d’Alba. 16% Alc. Tief dunkles Kirschrot. Tiefes, frisches Bouquet mit Cassis, Brombeeren und feinen Holz-Noten. Im Gaumen vollmundig präsente, gute Säure, die viel Frucht zeichnet und dem Wein einen gewissen Kick gibt. Er zeigt ausgereifte Frucht, mit Frische und guter Länge im Nachhall wie im Abgang. Ein Wein, der animiert und viel Trinkspass auslöst.
Am 31-08-2016 17/20 aus dem Vina/504/Schott-Glas. Trinken bis 2025.

   
2011

Barbaresco, Giacosa-Spesa, Riserva. Zum Voraus! Lassen sie ihm bitte viel Luft, in die Karaffe Minimum eine ½ Stunde, nur aus einem Burgunderglas und mit genügend Temperatur, 19-20°C sind gut.
Mahagonirot. Das Bouquet mit Tiefe, sehr angenehm, zeigt Finesse und Aromen-Vielfallt. Im Gaumen fast zum Umfallen gut, ein Wein, so wie dieser gemacht ist, zu den Traditionalisten gehörender Wein. Er bringt Frucht, Süsse, Holz und Leder-Aromen in gestaffelter Folge, ein seltenes Erlebnis für Gaumen und Gemüt. Zu empfehlen ist dieser Wein zum Essen, wie auch danach auf dem Sofa.
Am 16-09-2016 17,5/20 aus dem Vinoteque/Super800/Bormioli-Glas.

   
2007

Barbaresco, Bricco Spessa. Klares Kirschrot. Sehr feines, klares und tiefes Bouquet. Im Gaumen stehen Frucht und Holz in guter Balance. Kein wuchtiger, ein eher als elegant zu bezeichnender Barbaresco. Sein Körper zeichnet eine gute Fülle, eine angenehme Säure mit guter Frucht. Der Abgang ist lang. Die erste Flasche, die auf dem Weingut geöffnet wurde, war blockiert und konnte nicht gefallen. Aus der zweiten stammen diese Notizen, eine dritte nahm ich nach Hause, um den Wein nochmals in aller Ruhe probieren zu können. Aus dieser Probe wurde leider nichts, den auch die dritte Flasche hatte wieder Korkengeschmack. Auf die Frage was da los sei, sagte man uns, es hätte bei diesem Wein im 2007 leider schon einige Flaschen mit Korkgeschmack gegeben. Eine Sendung Korken erwischt, die nicht ist, wie sie sein sollte.
Am 27-08-2016 16,5/20 auf dem Weingut, aus einem grossen Bordeaux-Glas.