Cordero di Montezemolo

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Frazione Annunziata 67

12064 La Morra ( Piemont )

ITALIEN

Tel.: 0039 01 735 03 44 / Fax: 0033 01 735 09 235

Internet: www.corderodimontezemolo.com

 

Besitzer: Giovanni Cordero di Montezemolo

Gegründet: 1340

Rebenfläche total rot: 23,40 ha

Rebenfläche total weiss: 3 ha

Rebenbestand rot: Dolcetto d’ Alba, Barbera d’ Alba, Pinot Nero und Nebbiolo

Rebenbestand weiss: Arneis und Chardonnay

 

Rotweine

Curde, Langhe Rosso DOC

Traubensorten: 50% Pinot Nero, 25% Barbera und 25% Nebbiolo

Ausbau: 1 Jahr im Barrique

Jahresproduktion: ca. 8’000 Flaschen

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Dolcetto d’ Alba DOC

Traubensorte: 100% Dolcetto

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Nebbiolo Langhe DOC

Traubensorte: 100% Nebbiolo

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Barbera d’ Alba DOC Monfalletto

Traubensorte: 100% Barbera

Ausbau: 8 Monate im Barrique

Jahresproduktion: ca. 15’000 Flaschen

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Funtani, Barbera d’ Alba Superiore DOC

Traubensorte: 100% Barbera

Ausbau: 18 Monate im Barrique

Jahresproduktion: ca. 9’000 Flaschen

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Barolo DOCG, Monfalletto

Traubensorte: 100% Nebbiolo

(Untersorten: 85% Michet, 12% Lampia und 3% Rosé)

Rebenfläche: 14 ha

Lage des Rebengartens: 290m über Meer in der Gemeinde La Morra

Alter der Reben: ca. 25 Jahre

Ausbau: 2 Jahre im Barrique und 1 Jahr in der Flasche, bevor er verkauft wird.

Jahresproduktion: ca. 45’000 Flaschen

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Barolo DOCG, EnricoVI

Traubensorte: 100% Nebbiolo (Untersorte: 100% Michet)

Rebenfläche: 2,1 ha

Lage des Rebengartens: 280m über Meer in der Gemeinde Castiglione Falletto

Ausbau: 2 Jahre im Barrique und 1 Jahr in der Flasche, bevor er verkauft wird.

Jahresproduktion: ca. 9’000 Flaschen

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Barolo DOCG, Vigna Bricco Gattera

Traubensorte: 100% Nebbiolo

Ausbau: 2 Jahre im Barrique und 1 Jahr in der Flasche, bevor er verkauft wird.

Jahresproduktion: ca. 5’000 Flaschen

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Weissweine

Elioro, Chardonnay Langhe DOC

Traubensorte: 100% Chardonnay

Lage des Rebengartens: 280m über Meer in der Gemeinde La Morra

Ausbau: 1 Jahr im Barrique und 8 Monate in der Flasche, bevor er verkauft wird

Jahresproduktion: 4’500 Flaschen

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Arneis Langhe DOC

Traubensorte: 100% Arneis

   
2015

Dolcetto d’Alba. Violett bis Kirschrot. Das Bouquet immer noch sehr frisch, es bringt Aromen von Hefe und Schwarzbeeren-Aromen. Ein sehr schönes Bouquet, das ich von diesem Wein bei Montezemolo, noch nie zuvor so unter die Nase bekam. Im Gaumen fein, rund und erst zum Schluss zieht die Säure etwas nach, dies jedoch gehört einfach zu einem Dolcetto. Ein Wein, der mit seiner Frische durch aus auch als Begleiter zu einem Fisch-Menu oder als Starter eingesetzt werden darf. Für mich ist Dolcetto, wie Beaujolais oder umgekehrt, Weine, wenn sie wirklich gut sind, einfach grossen Spass machen und man deswegen keine grossen Geschichten darum machen sollte.
Am 30-06-2018 15,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
2015

Langhe Nebbiolo. Helles, klares Bordeauxrot. Das Bouquet fein, das Holz dezent, es wirkt alles recht zurückhaltend. Im Gaumen dann offen, vollmundig, weich, etwas pfefferig aber Frucht und Holz in guter Balance. Im langen Nachhall bleiben die Aromen fast gleichbleibend stark stehen, zum Abgang hin bricht er jedoch ab. Ein sehr angenehmer, geschmeidiger Nebbiolo, dessen Art kaum noch zu vergleichen ist, was die Familie noch vor zehn 10 Jahren produzierte. Nun ist er so gut geworden, dass er bereits einigen Barolo den Rang abläuft.
Am 25-06-2018 16,5/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas.

   
2010

Barbera Monfalletto. Bordeauxrot. In der Nase, sehr fein, tief mit dezenten Barrique, Karamell- und Röstaromen, ein überaus ausgewogenes, elegantes Bouquet. Auch im Gaumen fällt allem voran der weiche und feine Fluss auf, er kommt gepaart mit Frucht und den schon im Bouquet angetroffenen Karamell-Barrique-Aromen. Zusammen ergibt dies ein erfreulich, vollmundig, modern gemachte Wein. Wenn man bedenkt eine erstaunliche Wandlung, die sich in den letzten 30 Jahren vom Boccalino, zu diesem noblen Barbera vollzogen hat.
Am 14-05-2012 16,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas. Trinken bis 2018.

   
2008

Nebbiolo. Bordeauxrot. In der Nase gefällig, frisch, fein, tief, leicht Lacktisch, etwas Zimt und Holz. Im Gaumen konzentrierter Pflaumen und zurückhaltender Vanille-Geschmack mit dezenter Grün-Note. Ein fetter Köper, der von erfrischender Säure begleitet wird, die zum leicht, trocken, grünen Nachhall führt. Ein modern, frisch gemachter Nebbiolo, der seine Herkunft trotzdem klar zu erkennen gibt.
Am 14-04-2010 15,5/20 aus dem Fine/Burgund/Schott-Glas.

   
2007

Elioro, Langhe Chardonnay. Helles, klares gelb. Das Bouquet ist breit und tief, es wirkt exotisch, fruchtig mit fein süsslichen Vanille-Noten. Im Gaumen fett, mit sehr reifer Frucht und Bitter-Süsse. Ein schwerer Wein. Es fehlt mir nur etwas an Finesse. Ein langer Nachhall, in dem viel vom Bouquet steckt. Am besten den Wein zum Essen, als vorher.
Am 23-04-2010 +15/20 aus einem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas. Ab Ende 2010.

   
2007

Barbera Monfalletto. Tief dunkles, klares Kirschrot. In der Nase frisch, fruchtig mit Barrique-Röst und dezenten Grün-Noten. Im Gaumen voll, weinig mit aufkommend feiner Süsse. Er wirkt frisch im Gaumen und kommt mit Wärme zum Abgang. Ein Wein, der zum Trinken animiert, und bei dem man die Gradwanderung von Säure, Tannin und Volumen in ein optimales Gleichgewicht gebracht hat.
Am 29-05-2009 15,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas. Trinken bis 2015.

   
2006

Langhe Arneis. Zum Apéro vor der Barolo Degustation. Der war zu diesem Zeitpunkt schon vier Jahre alt. Ein herrlicher Arneis der einfach nur gut, ohne Kanten und unreifen Aromen, war. Es fehlen ihm zwar die gewohnt frischen Arneis Aromen, doch sind andere dazu gekommen die ihn fein weich und rund erscheinen haben lassen. Da er blind serviert wurde kam niemand darauf, dass es sich um einen Arneis handelte, nein man hielt ihn sogar für einen Chardonnay. An etwas ist jedoch ein alter Arneis vielleicht zu erkennen, er bekommt ganz feine Anis-Noten.
Am 28-11-2010 15,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.

   
2005

Barolo Monfalletto. Dunkles Mahagonirot. In der Nase breit, fein, tief, er hat Würze, Zimt, Eukalyptus und Zwetschgen-Noten. Ein ausgesprochen interessantes Bouquet. Auch im Gaumen ist er sehr fein und ausgeglichen, zeigt länge ohne aufdringlich zu sein. Sauber und klar gemachter Barolo mit fruchtig, langem Nachhall. An der grossen Barolo Blinddegustation, an der er mit 16,3/20 Punkten den 1. Platz von 12 Weinen erhielt. (Infos im Lexikon)
Am 28-11-2010 17/20 aus dem Audrey/Burgunderpokal/Schott-Zwiesel. 

   
2005

Barolo Enrico VI. Dunkles Kirschrot. Ein ausgewogenes von Tiefe und Finesse gezeichnetes Bouquet. Er ist rund, fein, würzig und zeigt Länge. Er bringt die Aromen von Zimt, Frucht, Eukalyptus, und dem Barrique mit. Er besitzt einen guten, feinen Nachhall, zudem passt zu ihm die Bezeichnung von Michael Brodbent „Der Wolf im Schafspelz“. Er hat, und das hat sich vor allem am Tag danach gezeigt, ein grosses Alterungspotenzial. Ein grosser Barolo für jetzt oder die nächsten 15 Jahre. An der grossen Barolo Blinddegustation, an der er mit 15,4 Punkten den 2. Platz von 12 Weinen erhielt. (Infos im Lexikon)
Am 28-11-2010 +17/20 aus dem Audrey/Burgunderpokal/Schott-Zwiesel.

   
2004

Barolo Monfalletto. Vom dunklen Bordeauxrot zum Kirschrot. In der Nase kommt er üppig, tief mit zimtsüssem Bouquet. Im Gaumen ist er kräftig, breit und zeigt die ähnlichen Aromen wie in der Nase, die jedoch hier noch vielschichtiger sind und an Zimt, Holz, Vanille und Mocca erinnern. Wenn Sie ihn im Gaumen langsam vergehen lassen, zerfällt er fast nach einander in die einzelnen Aromen. Ein modern gemachter, kräftiger Barolo der mit Geschick gekeltert wurde.
Am 06-03-2010 16,5/20 aus dem Fine/Burgund/Schott-Glas. Könnte noch zu legen. Trinken bis 2015 oder mehr.

   
 2001

Barbera Monfalletto. Helles Bordeauxrot. In der Nase ist sein Bouquet schwer und tief, nach Harz, Lack, Barrique und roten Beeren riechend. Im Gaumen immer noch lebendig und attackierend, bekommt er langsam einen fein öligen Körper, der mit Barrique-Vanille-Aromen endet. Im Nachhall wird er fruchtig und bleibt lange. Der Abgang ist angehend. Ich kann dieser Flasche nicht direkt sagen ob sie einen Fehler hat, doch glaube ich irgendetwas blockiert zur totalen Öffnung des Weines. Trotzdem, der Wein hat eine gewisse Spannung und ist für mich eine Überraschung zum etwa gleichguten Jahrgang 1999. Dekantieren Sie diesen Wein in den nächsten 3 Jahren auf jeden Fall eine halbe Stunde vor dem trinken und bleiben Sie mit der Temperatur nicht unter 17°C.
Am 26-02-2011 16/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
Nochmals. Nun hat sich das Bouquet geöffnet, hat aber eine Altersnote bekommen. Im Gaumen ist dies aber nicht zu spüren und ich würde sagen, er ist gefällig geworden, auch wenn er nun den Zenit überschritten hat. Habe es leider verpasst, diese letzte Flasche im 2014 nochmals zu degustieren und habe sie auch ohne meinen eigenen Text vorher zu lesen, auch nicht dekantiert. Ein dummes Versäumnis, das mich jetzt ärgert.
Am 23-12-2015 15/20 aus einem Vinum/Chianti/Riedel-Glas.

   
 2000

Barbera Monfalletto. Tief dunkles Mahagonirot. Das Bouquet, Zwetschgenkompott, Zimt und viel Barrique-Aromen. Es wirkt kräftig, aufsteigend und mit angenehmer Süsse. Im Gaumen dann sind seine 17 vergangenen Jahre unverkennbar, er hat seine besten Zeiten hinter sich. Es ist zwar nicht wirklich eine Oxidation zu erkennen, doch hat er sein Gleichgewicht verloren und schmeckt etwas übersäuert. Trotzdem hier darf man den Hut ziehen, ein einfacher Barbera hält besser, als mancher viel teurerer Nobel-Italiener. Fünf Jahre früher und man hätte gestaunt.
Am 16-01-2018 14/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas. Austrinken.

   
1999

Barbera Monfellatto. Dunkles Bordeauxrot mit klarem Rand. In der Nase Holz vom Barrique, Erde, weit hinten etwas rote Frucht. Er wirkt schwer und verschlossen. Im Gaumen übermässig fein, ungewohntes Barbera-Erlebnis. Er ist schlank und fein, fast cremig aber mit einem kräftigen Nachhall. Eine im Gaumen anfangs präsente Säure, die ihn jugendlich erscheinen lässt, klingt langsam im Nachhall aus und neigt zum Austrocknen. Auf keinen Fall zu kalt trinken, andernfalls verschwinden die feinen Süss-Noten. Man könnte sagen trotz gutem Jahrgang, 10 Jahre hätten gereicht und er hätte sicher noch eine bessere Note erhalten.
Am 18-04-2010 15,5/20 aus dem Vinoteque/Maturo49/Bormioli-Glas. Austrinken.

   
1997

Barolo Enrico. Tief dunkles Bordeaux rot. In der Nase das Bouquet von gekochten Zwetschgen und Paniermehl. Seine Aromen zeigen etwas überreife Frucht, die sich erst mit langem Luftkontakt verflüchtigen. Er ist konzentriert, süss mit langem Nachhall und dezentem Abgang. Er ist etwas widersprüchlich, die Kraft verlangt Lagerung, die Aromen zeigen Reife. Auf jeden Fall eine Stunde vorher dekantieren. Ich lass ihm noch etwas Zeit.
Am 31-12-2009 16,5/20 aus dem Fine/Burgund/Schott-Glas.

   
1996

Barolo Enrico. Nur kurz notiert. Ein Wein mit einer noch fast unglaublichen Frische, für einen Barolo. Weder Bouquet noch Geschmack liessen erkennen, dass dieser Wein bereits 14 Jahre alt war. Lang und kraftvolle Aromen, die mit ihrer Frische diesem Wein noch ein langes Leben bescheren werden. Hält vermutlich bis 2020.
Am 28-11-2010 +17/20 aus dem Audrey/Burgunderpokal/Schott-Glas.
Nochmals. Tief dunkles Bordeauxrot. Das Bouquet schwer, tief, vorwiegend von Zimt und Holz Aromen gezeichnet, die der Frucht kaum Platz lassen. Im Gaumen gibt er sich vollmundig, klassisch, frisch geöffnet mit einer gewissen Härte und auch mehr auf die Holz Aromen ausgerichtet. Der Wein schmeckt mit fast 20 Jahren auf dem Buckel unglaublich frisch, man sollte ihm aber wesentlich länger Zeit lassen als wir das taten. Will man ihn jetzt trinken hier meine Empfehlung: Minimum 20°C Temperatur und 2 Stunden in der Karaffe ruhen lassen, dann stellt sich auch ein beachtlicher Abgang ein.
Am 16-02-2015 +16,5/20 aus dem Veritas/Burgund alt/Riedel-Glas. Trinken bis 2025.