Via Roma, 94

14030 Rocchetta Tanaro ( Piemont )

ITALIEN

Tel.: 0039 014 164 41 13

E-Mail: info@braida.it

Internet: www.braida.com

 

Besitzer: Familie Giuseppe Bologna

Rebenbestand rot: Barbera, Brachetto und Grignolino

Rebenbestand weiss: Chardonnay, Moscato

 

Rotweine

Il Bacialé, Monferato rosso DOC

Traubensorten: 60% Barbera, 20% Pinot Noir,

10% Cabernet Sauvignon und 10% Merlot

*****

Grignolino d’Asti DOC

Traubensorte: Grignolino

*****

Montebruna, Barbera d’Asti DOC

Traubensorte: Barbera

Ausbau: in grossen Eichenfässern aus slowenischer Eiche

*****

Bricco dell’Uccellone, Barbera d’Asti DOC

Traubensorte: Barbera

Lage: in der Gemeinde Rocchetta Tanaro

*****

Bricco della Bigotta, Barbera d’Asti DOC

Traubensorte: Barbera

*****

Ai Suma, Barbera d’Asti DOC

Traubensorte: Barbera

Gärung: im Stahltank

Ausbau: 12 Monate in französischen Eichen-Barriques

Lagerung: Minimum 12 Monate auf dem Weingut bis zum Verkauf

*****

Weissweine

Asso di Fiori, Langhe DOC

Traubensorte: Chardonnay

*****

Il Fiore, bianco, Langhe I.G.T.

*****

Schaumweine

Senza Nome, Moscato d’Asti DOCG

Traubensorte: Moscato

Alkoholgehalt: 5,5 Vol% Alc.

*****

Brachetto d’Acqui

Traubensorte: Brachetto (rot)

   
2011

Barberad’Asti, Uccellone. Tief dunkles Kirschrot, das bis fast ins schwarz verläuft. Das Bouquet könnte man vergleichen mit einer Holzsägerei, die mit Schwarzbeerensaft übersprüht wurde. Es wirkt zudem auch alkoholisch, dumpf und ohne Tiefe. Für mich macht das Ganze auch den Eindruck von Überreife. Im Gaumen fühlt sich das dann, vor allem im ersten Moment, besser an. Dieser Moment ist aber kurz und es folgt eine Alkoholattacke, die nicht wirklich Freude macht. Es kommen auch wieder diese Schwarzbeeren-Aromen, auf die aber im Gaumen, Bitter- und Sauerempfindungen ausgelöst werden. Es wird immer Geschmacksache bleiben, wer solche Weine aus dem Regal zieht, doch schätze ich, dass dies vor allem jüngere Weinliebhaber sind, die auch in den Kreis der Amarone-Liebhaber gehören. Also, hat ein Gericht eine gewisse Schärfe oder man serviert zum Abschluss noch etwas Käse, dann wird er wohl eine passende Möglichkeit sein. Mir fehlt es etwas an Eleganz und Raffinesse, um auch noch für rund CHF 50.-- dafür ins Schwärmen zu kommen. Der letzte Zweifel den ich dazu äussern möchte, liegt bei der Haltbarkeit, Weine, die mit einer solchen Menge von Neu-Holz beladen sind, halten meistens weniger lang. Meine Note dafür gilt also alleine für die Kraft des Weines, verliert er diese, wird wohl kaum etwas anderes was wirklich Freude macht, übrig bleiben.
Am 01-04-2017 17/20 aus dem Veritas/Chardonnay/Riedel-Glas, das ich so wählte, um der alkoholischen Note nicht noch mehr Überhand zu geben. Trinken bis ca. 2020.

   
2004

Barbera d’Asti, Uccellone. Tief dunkel, in der Mitte fast schwarz. In der Nase viel Holz, Vanille, Zimt mit Süsse. Im Gaumen kommt er mir als Sweet-Sauer vor, mit wenig Harmonie und ein Hang zum Austrocknen. Der Wein ist kurz und es bleibt einfach nichts zurück. Vielleicht gefällt das denjenigen, die auch mal einen Red Bull trinken, das auf jeden Fall, ist mir auch zu süss.
Am 05-04-2008 13,5/20 aus einem Bordeaux-Glas.