Rue Trétin

33210 Sauternes ( Bordeaux )

FRANKREICH

Tel.: 0033 556 63 30 82 / Mobil: 0033 680 00 53 94

E-Mail: olivier.fauthoux@wanadoo.fr

Internet: www.chateaulafon.fr

 

Besitzer: Familie Fauthoux

 

Weisswein süss

Château Lafon, Sauternes AC

Traubensorten: 98% Sémillon und 2% Sauvignon Blanc

Rebenfläche: 12,10 ha

Alter der Reben: Im Durschnitt 35 Jahre (Angabe 2017)

Ertrag: 22 hl / ha

Ausbau: 12 Monate im Barrique

 

Das Château steht an traumhafter Lage, etwas unterhalb von Château d’Yquem. Fast ein Steinwurf rechts davon, ist auch das bekannte Château Raymond Lafon (Infos im Lexikon) der Familie Messlier. Der Aufwand einen Sauternes oder Barsac als Süsswein zu ernten, ist um ein Mehrfaches aufwendiger. Der Ertrag fällt zudem um einiges kleiner aus, als bei einer normalen Weisswein-Ernte, wie sie zum Beispiel beim benachbarten Graves der Fall ist. Zudem diese Weine auch nicht mehr so locker verkauft werden, wie das noch in den 80er Jahren geschah. Der Konsum von Wein, ist allgemein rückläufig und sicher trifft das bei Süssweinen, noch etwas mehr zu. Trotzdem, diese traumhafte Lage und die Umsetzung auf einfachste Art und Weise zu einem guten Sauternes, helfen auch hier sich durchwegs gegen die grossen bekannten durchzusetzen. Zum einen ist das sicher die Lage, mit etwa den Gleichen Bodenbeschaffenheiten wie beim benachbarten Château d’Yquem (Infos im Lexikon) und zum anderen die Eistellung zum Wein und dessen Verarbeitung, wie es in etwa auch in den 80er Jahren auch noch auf Château d’Yquem vorzufinden war. Dies dürfte zum ganz speziellen Ergebnis, dieses guten Sauternes führen. Ein Grund, diesen selber einmal zu probieren und ihn auch bei einem Essen einzusetzen. Da es sich um einen sehr feinen Sauternes handelt, sollte man das auch beim Roquefort, dem Klassiker zum Sauternes, berücksichtigen. Ganz gut passt er aber auch zur Gänseleber, wie auch zu einer feinen, schwarzen Schokolade oder dem Kuchen am Nachmittag.

   
2015

Château Lafon, Sauternes. Ganz klares gelb. Ein sehr feines Bouquet, mit Noten von Botrytis, Vanille, etwas Holz und Mango. Er kommt vollmundig, läuft wie Sahne durch den Gaumen und bringt Mango-Fruchtaromen auf den Punkt. Er wirkt anfangs eher unauffällig, zeigt aber dann im Nachhall seine wirklichen Qualitäten. Auch die Säure kommt in seiner sämigen Struktur sehr gut zur Geltung und löst später auch Zitrus-Aromen aus. Der Abgang ist dezent und andeutend. Nicht nur zur Gänseleber, auch zu sehr feinem Roquefort und dezenter schwarzer Schokolade, dürfte dieser ganz gut passen.
Am 15-09-2017 +16,5/20 aus dem Veritas/Chardonnay/Riedel-Glas. Trinken bis 2025.