Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande

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An der D1

33250 Pauillac

BORDEAUX

Tel.: 0033 556 59 19 40 / Fax.: 0033 556 59 26 56

E-Mail: pichon@pichon-lalande.com

Internet: www.pichon-lalande.com

 

Besitzer ab 2007: Champagne Louis Roederer

General Direktor: Sylvie Cazes

Technischer Direktor: Dö-Chi-Nam

Rebenfläche: 89 ha

Rebenbestand: 45% Cabernet Sauvignon, 35% Merlot,

12% Cabernet Franc und 8% Petit Verdot

Jahresproduktion total: ca. 400’000 Flaschen

 

Rotwein

Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande,

2ème Grand Cru Classé Pauillac AC

Jahresproduktion: ca. 180’000 Flaschen

Ausbau: 20 Monate in bis zu 50% neuen Barriques

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Zweitwein

Réserve de la Comtesse

 

Auch dieses Château hat schon ein paar Handänderungen hinter sich, bis es 1926 von der Familie Miailhe gekauft wurde. Edouard F. Miailhe vermachte den Besitz an seine Tochter May-Eliane de Lecqusaing, die 1978 die Leitung vom Château übernahm. Im 2006 übernahm das Champagner-Haus Louis Roederer die Aktien-Mehrheit, von der ins Alter gekommenen Grand Dame. Nach einer rumreichen Zeit, übernahm dann im 2007 das Champagner Haus Louis Roederer auch die Leitung. Das brachte auch ein paar kleine Probleme mit sich, so hat Louis Roederer in jedem Land einen Importeur für seinen Champagner, die wollten nun auch den Schloss-Wein, über das Champagnerhaus beziehen. Das hingegen wollte man aus alter Tradition nicht umgehen, so wird der Grand Vin immer noch über die Handelshäuser in Bordeaux vertrieben und der Zweitwein, meistens über die Champagner-Importeure im jeweiligen Land.

   
2014

Château Comtesse de Lalande. Tief dunkles Kirschrot. Oberflächliches, einfaches Bouquet. Im Gaumen fehlerhaft, metallisch, fruchtig und säurebetont. Es ist zu hoffen, dass dies nur am Muster lag. Trotzdem, so ein Muster darf ein 2ème Grand Cru Classé einfach nicht bereitstellen.
Am 15-06-2015 14,5/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas. Als Vorabzug an der Vinexpo.

   
2010

Château Comtesse de Lalande. Vorabzug. Tief dunkles, bis ins schwarz verlaufende Kirschrot. Erstaunlich viel Schwarz-Beeren-Fruchtaromen und kaum Holz-Aromen. Auch im Gaumen noch nicht unbedingt an einen Bordeaux erinnernd, zeigt er aber Länge in jeder Hinsicht. Es ist kaum zu übersehen, dass dieser Wein nach seinem Ausbau im Barrique, zu etwas grossem heranreifen kann. An der Vinexpo in Bordeaux sind wir mal gespannt, wie dieser nach der Abfüllung daher kommt.
Am 20-06-2011 +17/20 aus einem C+S Bordeaux-Glas.

   
2008

Château Comtesse de Lalande. Tief dunkles, mattes Kirschrot. In der Nase warm, rauchig mit etwas Cassis. Im Gaumen voll fruchtig, mit mittlerer Länge, ein guter Wein den man im Auge bzw. im Gaumen behalten sollte. Vorabzug an der Vinexpo.
Am 23-06-2009 16,5/20 aus einem Bordeaux-Glas.

   
2007

Château Comtesse de Lalande. Mattes Kirschrot. In der Nase nach Tinte, Holz und Frucht riechend. Im Gaumen zeigt er sich bitter auch wie Tinte, dazu gesellt sich etwas Holz. Der Wein ist schlank und schmeckt eher nach Tischwein ohne Länge, als nach Comtesse und sonstigem Adel. Mein Kommentar dazu, die könnten schon, aber die wollen nicht, denn verkauft wird er auch so. In der Champagne erntet man bis zu 100 hl pro ha, vermutlich passierte hier in etwa das Gleiche.
Am 10-11-2009 13/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas, an der Degustation der Union des Grands Crus de Bordeaux.

   
2005

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 20. September und 7. Oktober 2005. Mischsatz aus 64% CS, 29% Me, 6% CF und 1% Petit Verdot.

   
2003

Château Comtesse de Lalande. Ein sehr heisser Bordeaux-Jahrgang, mit dem einige nicht ohne Probleme fertig wurden. Dunkles Bordeauxrot. Das Bouquet immer noch frisch nach Brombeeren und Röstaromen, sehr angenehm und fein. Im Gaumen erdig, frisch, mit unbestimmbarer Frucht. Er wirkt etwas schlank, vielleicht auch weil er für mich zu kühl serviert wird. Trotzdem, es fehlt ihm an Fett und daher wirkt er nun bereits etwas ausgezehrt und trocken. Der Abgang kaum vorhanden, der Nachhall ist lang.
Am 03-11-2016 15,5/20 aus dem Denk Art/74cl/Zalto-Glas. Im Restaurant Mesa in Zürich im Offenausschank zu CHF.26,-- pro dl.

   
1995

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 19. September und 27. September 1995. Mischsatz aus 45% CS, 40% Merlot und 15% CF. Tief dunkles Bordeauxrot. In der Nase sanft mit Stall, Holz, bitter und süssen Noten. Macht von der Nase her noch keinen reifen Eindruck. Auch im Gaumen herrschen noch die frischen, fast grünen Aromen. Der Wein ist zwar fein geworden zeigt einen kräftig, langen Nachhall mit einem warmen Abgang, doch glaube ich da ist doch noch einiges an viel besseren Aromen zu erwarten und das vor allem, wegen seinem minutenlangen Nachhall.
Am 12-09-2010 17/20 aus dem Vinoteque/Maturo49/Bormioli-Glas. 1 Stunde vorher dekantieren. Degu. der 20jährigen abwarten.

   
1994

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 17. September und 28. September 1994. Dunkles, trübes Mahagonirot. Flaches an Korken erinnerndes Bouquet. Im Gaumen dann aber weich, fast seidig und vollmundig. Ein mit Barrique Aromen beladener Bordeaux, der seine Qualitäten erst mit viel Luft enthüllt. An der grossen Bordeaux Blinddegustation, an der er mit 16/20 Punkten, den 4. Platz von 17 Weinen belegte. (Infos im Lexikon)
Am 22-04-2012 15,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.

   
1990

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 21. Sept. und 7. Okt. 1990. Gereiftes Bordeauxrot mit Mahagonireflexen. Kurz gesagt, diese Nase findet gefallen. Ein Bouquet, das immer noch Kraft und Frische hat, und die Noten von Frucht, Holz, Vanille-Süsse und Pferdestall bringt. Im Gaumen dominieren nebst Frucht und Holz immer noch grüne Aromen. Der Wein ist kräftig und sehr lang im Nachhall, sein Abgang aber ist kurz. Als Essensbegleiter ist er fast zu schade, geniessen Sie Ihn danach, dann macht er richtig Freude, er wird sich auch im Verlaufe des Abends noch steigern, es kommen dann Tabakaromen auf. Sie sparen in diesem Fall eventuell die Zigarre und dem Zimmer den Rauch.
Am 28-09-2009 16/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
Nochmals. Dunkles Mahagonirot. Volles, fast berauschendes Bouquet das keine Wünsche offen lässt. Auch im Gaumen kann er nur Freude auslösen, er wirkt vollmundig, fruchtig, harmonisch, gut entwickelt und bringt den Nachhall wie den Abgang lang anhaltend. Der schmeckt nach mehr. An der grossen Bordeaux Blinddegustation, an der er mit 17,08/20 Punkten den 3. Platz von 33 Weinen belegte. (Infos im Lexikon)
Am 15-01-2012 17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

   
1989

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 11. und 22. September 1989. Bei Robert Parker 92/100 Punkte, das 18,4/20 Punkten entspricht. Auf der Internetseite vom Château entnommen, dass ab 1990 Parker keine Punkte mehr angab.

   
1988

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 1. und 15. Oktober 1988.
Bei Robert Parker 90/100 Punkten. Entspricht 18/20 Punkten.
Nochmals. Tief dunkles Mahagoni. Ist von der Farbe her etwas weiter entwickelt als der Baron. Die Nase zeigt er mit Tiefe, er wirkt schwerer, mit Kraft und Zimtaromatik. Im Gaumen zeichnet er breit, fett und kraftvoll. Er wirkt ausgewogen mit Frucht und Zimtgeschmack und hat einen langen Nachhall. Er hat noch gehörige Tannin und Säurereserven. Man darf sich noch auf ein langes, gutes, weiteres Trinkvergnügen freuen. An der grossen Bordeaux Blinddegustation, an der er mit 16,12/20 Punkten den 3. Platz von 20 Weinen und 12 beteiligten Personen belegte. (Infos im Lexikon)
Am 18-10-2009 17,5/20 aus dem Fine/660/Riedel-Glas. Trinken bis 2015.

   
1987

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 5. und 16. Oktober 1987.

   
1986

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 15. und 23. September. Es folgte Hochwasser in Bordeaux und die Ernte wurde bis am 01. Oktober ausgesetzt. Zwischen 2. und 15. Oktober wurde dann die Ernte wieder aufgenommen. In Bordeaux selber hinterliess das Hochwasser einige markante Schäden. Das Bordeaux hatte dafür in einer traumatischen Sache mehr Glück als andere, es wurde nämlich durch die Auswirkungen des Atomgau in Russland durch ideale Windbedingungen verschont.

   
1985

Château Comtesse de Lalande. Ernte zwischen 30. September und 12. Oktober 1985.

   
1983

Château Comtesse de Lalande. Nach einem schweren Jahr, das sich erst im Spätsommer zum Besseren, mit sogar überdurchschnittlichen Temperaturen zuwandte. Ernte zwischen 1. und 10. Oktober 1983.

   
1982

Château Comtesse de Lalande. Ernte vom 16. bis 30. September 1982 bei Temperaturen bis zu 30° Celsius. Mir scheint dieses Datum aber doch etwas zu spät gewählt zu sein, da Anfang September lang anhaltende Regenfälle begannen und den Jahrhundert Sommer abkühlte.

   
1981

Château Comtesse de Lalande. Ein richtig, typisches, ausgeglichenes Bordeauxjahr. Ernte zwischen 29. September und 12. Oktober 1981.

   
1975

Château Comtesse de Lalande. Tief dunkles Bordeauxrot, das zum Zentrum hin fast schwarz ist. Er braucht Luft, dann kommt die Tiefe, Frucht und die Holz Aromen. Im Gaumen anfangs von Grün-Aromen gezeichnet, danach kommen Frucht und Holz-Zimt Aromen hinzu, ein Kraftpacket, dem es etwas an Charme fehlt. Er wirkt fast zu üppig und wirkt wie ein Klotz im Hals. Seine Struktur hingegen wirkt fast sämig fett, der Nachhall lang im Abgang fein. Ein sehr widersprüchlicher Wein, bei dem die Struktur gefällt, der Geschmack aber eher missfällt.
Am 17-12-2014 15/20 aus dem Vina/513/Schott-Glas.

   
1952 Château Comtesse de Lalande. Ein Jahrgang, der viele Bordeaux relativ hart erschienen liess. Auch dieser blieb von dieser Tatsache nicht verschont und viel für einen Lalande ungewöhnlich hart aus.
Am 31-12-1987 13/20 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas.